(Hintergrund im fm special: Das Tor zum Mittelalter)
Tiefer Einblick in suggestiven Methoden, Druckmitteln und gesellschaftspolitischen Vorgehensweisen des praktizierten Islam innerhalb des wissenschaftlichen Raums in formulierten E-Mails, die an Studierende des Islamischen Religionsunterrichts geschickt wurden, damit diese Prof. Kalisch boykottieren sollten!
Der Psycho-Terror war erfolgreich, Prof. Kalisch wurde unter Druck gesetzt. Der Traum einer wohlwollenden Integration einer fragwürdigen Religion in den wissenschaftlichen Raum drohte zu platzen. Doch sehr hartnäckig haben Verantwortliche aus der Politik und Wissenschaft mit allen erdenklichen Mitteln versucht, diese Skandale solange zu verdrängen und zu verschweigen, bis darüber Gras gewachsen war. Free Minds mäht den Rasen neu und gräbt alle Fakten aus, die nicht ausreichend aufgearbeitet, reflektiert und analyisiert wurden.
Um zu zeigen, dass der rückständige und archaische, von jeder Kritik freien und herrschaftsorientierten Islam sich nicht einfach demokratisieren und europäisieren wird, wenn man ihn fahrlässig auf die vorstellbar höchste geistige und intellektuelle Stufe holt und ihm einen Einfluss ermöglicht, dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft kaum vorherzusehen sind, veröffentlichen wir wichtige E-Mails, die einzig dazu formuliert und über einen internen Verteiler gejagt wurden, um Studierende der Islamischen Religionspädagogik systematisch unter Druck zu setzen, damit sie die Lehrveranstaltungen von Prof. Kalisch boykottieren Diese E-Mails waren die Grundlage der Kleinen Anfrage, “Bedrohung und Verfolgung von anders denkenden Muslimen durch radikal-islamische Netzwerke an der Universität Münster?”, die angeregt von Free Minds Aktiven und Freunden im März 2010 von Rüdiger Sagel, im Landtag NRW gestellt wurde. Wir übertreiben nicht, wenn wir auf die Gefahren des gelebten Islam und seinen politischen Verfechtern hinweisen. Die Inhalte der E-Mails spiegeln die totalitären und erpresserischen Methoden und Umgangsweisen wider, die einen wichtigen Einblick in die vom Islam dominierten Kultur bieten, wo Ausstieg und Kritik radikal unterbunden, Freiheit und Entwicklung gehasst, Individualität und Selbstständigkeit verächtlich gemacht werden. Die Uni Münster hat diese Ereignisse, die unter ihrem Dach stattfand, ignoriert und nicht zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig hat sie ein von Free Minds initiiertes studentisch organisiertes Proseminar “Selbstbestimmungsrecht und Emanzipation von Mädchen und Frauen im Islam” mit der Begründung der mangelnden Wissenschaftlichkeit aus dem Vorlesungsverzeichnis gestrichen! Die Uni Münster hofiert islamistische Tendenzen, stellt sich denen gegenüber blind und sanktioniert und diffamiert die Aufklärungs- und Emanzipationsarbeiten von Free Minds. Unsere Kritik ist nicht substanzlos und gefährlich. Aber das, was die Uni Münster im Sinne des politischen Islam stillschweigend fördert, ist eine Gefahr für jede freiheitliche Gesellschaft und Wissenschaft.
Angesichts dieser alarmierenden Fehlentwicklungen in NRW und speziell an der Universität Münster fordern wir die Verantwortlichen als Betroffene und Geschädigte des Islam auf, den gefährlichen Prozess umgehend zu stoppen und Integration nicht über den Weg eines fragwürdigen und absolutistischen Glaubenssystems zu versuchen, der mit Problemen und Sackgassen verhaftet ist. Wir fordern die Abschaffung des bekenntnisorientierten Religionsunterrichts und die Einführung eines gemeinsamen und aufgeklärten Ethikunterrichts. Es ist wirklich überhaupt nicht nachzuvollziehen, warum mit diesem anachronistischen Schritt im 21. Jahrhundert soviele Grenzen und Trennungen forciert werden!
- Rektorin, Prof. Ursula Nelles, der Uni Münster verweist Free Minds des Uni-Geländes. (Foto: Carsten Krystofiak)
Wissenswertes über Islamismus an der Uni Münster
Antwort auf die kleine Anfrage von Rüdiger Sagel im Landtag NRW vom 18.03.2010 über “Bedrohung und Verfolgung von anders denkenden Muslimen durch radikal-islamische Netzwerke an der Universität Münster?” Diese Anfrage wurde von Free Minds Aktiven und Freunden formuliert!
Inhaltsverzeichnis
40. Idenoglu, Hamza (10.09.2008, Kommentar zum TAZ Artikel: Für Muslim-Verbände zu liberal)
41. Idenoglu, Hamza (13.09.2008, Leserkommentar echo-muenster.de)
42. Idenoglu, Hamza (08.11.2008, Leserkommentar auf Focus.de: Türkische Entwicklungshilfe für Frankfurt)
43. Idenoglu, Hamza aus Münster (11.09.2009, Leserkommentar zum IZ Artikel: Zum Wahlverhalten der Muslime)
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Idenoglu, Hamza Ali (21.09.2008 um 22:55:34 Uhr)
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
> Gesendet: 21.09.08 22:55:34
> An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: PR-Aktion von Kalisch & Co.
> Assalam Alajkum liebe Islamunterricht-Studierende, liebe Schwester
> und Brüder im Islam,
>
> Angebliche Drohungen sind PR-Aktionen von Kalisch, um die Muslime zum
> einen unter Generalverdacht zu stellen und zum anderen sie so
> zurechtzuweisen.
>
> Des Professors Ego hat die Tatsache nicht verkraftet, dass er in
> seinem Kampf gegen den Koran de facto schneller als er sich das
> denken konnte eine Niederlage erlebt hat! Gottes Versprechen ist es
> den Koran bis zum Ende der Welten zu schützen! Wer sich dagegen
> stellt, wird schon im Diesseits bloßgestellt werden. An das Jenseits
> möchte ich gar nicht denken. Gott möge uns liebe Brüder und Schwester
> im Islam vor solch einem Vergehen Gott gegenüber bewahren.
>
> Angebliche Morddrohungen sind nicht ernst zu nehmen, weil es sich
> hierbei um PR-Maßnahmen handelt. Ein Herrn Kalisch bekannter
> Konvertit (Hadi, ein heftiger Verteidiger von Kalisch und seinen
> gehässigen Thesen) hat vor nicht allzu langer Zeit versucht die
> Grünen Muslime dazu zu bewegen, letzte Woche eine Stellungnahme
> abzugeben, dass sie Anschläge gegen Kalisch vermuten und diese schon
> im Voraus verurteilen. Doch dies wurde als bullshit abgelehnt. War
> das nur eine muslimische Intuition von „Bruder” Hadi oder steckt
> dahinter eine geplante PR-Strategie von Kalisch und seiner geheimen
> Organisation, bestehend aus Orientalisten und Konvertiten?
>
> Indessen ist es aber erstaunlich, wie sehr sich Kalisch gewandelt hat.
> In seiner Hamburger Zeit war er noch ganz anders, auch in den
> Anfängen seiner Münsteraner Zeit konnte man von ihm noch ausgewogene
> Statements hören. Seine Studierenden standen im Vordergrund, nicht
> sein Ego. Aber mit seinen Thesen hat er offenbart, was tief in seinem
> Herzen verborgen war ohne dabei auch nur einen Augenblick an die
> Zukunft seiner Studierenden zu denken!
>
> Ihr, die Islamunterricht-Studierenden am CRS, ihr werdet auch nach
> einem erfolgreichen Abschluss des Ergänzungsstudiengangs nicht als
> Islamlehrer eingestellt werden! Weil ihr bei einem Professor studiert
> habt, der die grundlegenden Glaubensprinzipien des Islams in Frage
> stellt. Den Propheten habe es nicht gegeben. Der Koran ist das
> Märchenbuch der Altvorderen. Den Gott, so wie Muslime sich ihn
> vorstellen entspringt der Projektion ihrer Einbildungskraft.
> Die muslimischen Verbände werden in naher Zukunft darüber entscheiden,
> wer Islamlehrer werden darf und Kalischs Studenten sind aus den oben
> genannten Gründen da erst einmal unten durch. Deswegen sollte man
> sich zweimal überlegen, ob das Studium bei Kalisch keine Zeitverschwend
> ung ist! [ *nähere Informationen entnehmt bitte aus: Kalisch,
> Muhammad: Perspektiven islamischen Denkens in Europa, in: Kaddor,
> Lamya; Bauer, Thomas; Mussinghof, Bernd: Zukunft der Religionen in
> Europa, LIT Verlag, 2007*]
>
> Pinkwart, Minister in NRW auf Grund dieser Tatsache entschieden, dass
> Kalischs Ausstieg das Beste für die Studierenden vor Ort ist. Denn
> muslimische Eltern, die erfahren, dass ihr bei Kalisch studiert habt,
> würden ohne Bedenken ihre Kinder vom Islamunterricht abmelden. Auch
> namhafte Wissenschaftler, wie Michael Marx haben unmissverständlich
> Kalischs Thesen als unwissenschaftlich deklariert, da er einen Kampf
> gegen Windmühlen führe und die Historizität des Propheten, sowie des
> Korans eine bewiesene Angelegenheit ist und er deswegen sich von
> Kalisch angeblicher Wissenschaftlichkeit distanziere. Außerdem
> diskreditiere Kalischs Thesen die Islamwissenschaft in Deutschland. [
> *nähere Informationen entnehmt bitte aus: *http://www.spiegel.de/
> unispiegel/studium/0,1518,578513,00.html]
>
> Der neugewählte Senat der Universität Münster wird im Oktober tagen,
> dabei wird Tagespunkt Nummer eins die Absetzung von Kalisch sein.
> Denn der vielversprechende Professor hat mit seinen pseudowissenschaftl
> ichen Thesen zum Propheten, Koran und Gott nicht nur die Universität
> in Verruf gebracht, sondern auch die Glaubwürdigkeit der wissenschaftli
> chen Forschung am Centrum für Religiöse Studien. Und vor allem die
> Zukunft seiner Studierenden hat als den größten Einsatz im Pokerspiel
> verspielt. [ *nähere Informationen erhält ihr bei Nachfrage beim
> Senat der Uni Münster*]
>
> Und, was macht ihr, die Studierende des CRS in diesem Prozess, bei
> der eigentlich um eure Zukunft geht? Wollt ihr zusehen, wie der
> Professor Kalisch allein um sein Ego zu befriedigen eure Zukunft
> zunichte macht mit seinen Thesen und dabei seine Studierende für dumm
> verkauft?
>
>
> Mit freundlichem Verbleib
> Maassalam
> Hamza A. Idenoglu
>
> —
> “Gottes ist der Orient!
> Gottes ist der Okzident!
> Nord- und südliches Gelände
> Ruht im Frieden seiner Hände.”
>
>
> Goethe
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Idenoglu, Hamza Ali (23.09.2008 um 00:59:54 Uhr)
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
> Gesendet: 23.09.08 00:59:54
> An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Solidarität oder Invalidität?
>
>
> As-Salam Alajkum liebe Schwestern und liebe Brüder,
>
> einige fragen sich wohl, warum ich mich einmische in ein Geschehen,
> das auch ohne meine Einmischung schon öffentlich genug geworden zu
> sein scheint. Vielmehr müssten sich die Studierende des CRS aber
> selbst die Frage stellen, warum sie sich vehement dagegen stellen
> sich in ein Geschehen einzumischen, dass ihre Zukunft kosten wird,
> wenn sie weiterhin keinen Finger rühren wollen?
>
> Indessen ist es interessant zu beobachten, dass auf der Solidaritätslis
> te für Professor Kalisch ein sehr wichtiger Akteur fehlt, und zwar
> der Zentralrat der Ex-Muslime! Ohne diesen Zentralrat ist die bunte
> Truppe nicht reif für ein Familienfoto.
>
> Bemerkenswert ist aber, dass viele namhafte Persönlichkeiten
> unterzeichnet haben, nur nicht Muslime! Wer nicht so alles am
> Pokertisch mit sitzt:
> a)Vertreter der Alevitischen Föderation, die sich lieber mit
> Protestanten, als mit Muslimen identifizieren, aber bei Islamkonferenz
> ganz vorne abgelichtet werden wollen
> b)Orientalisten, die ihre Existenzbegründung im Kampf gegen den Islam
> sehen
> c)Kritiker, die dem Islam abgeschworen haben und auf alles anspringen,
> was ihnen vorgesetzt wird, um im Rampenlicht stehen und bleiben zu
> können
>
>
> Maassalam
> Hamza Idenoglu
>
>
> PS: die Email-Adressen habe ich von einer weitergeleiteten Email des
> CRS betreffs Münsteraner Gespräche.
>
>
> —
> “Gottes ist der Orient!
> Gottes ist der Okzident!
> Nord- und südliches Gelände
> Ruht im Frieden seiner Hände.”
>
> Goethe
>
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Idenoglu, Hamza Ali (24.09.2008 um 00:04:22 Uhr)
Wed, 24 Sep 2008 00:04:22 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Kalischgate beim Senat, bald …
Assalam Alajkum liebe Schwestern und liebe Brüder im Islam, liebe
Islamunterricht-Studierende, es erfreut mich, dass unter anderem nun die Initiative
ergriffen hat und Informationen beim Senat und beim Rektorat eingeholt hat.
Dies ist ein unmissverständlicher Hinweis für die Senatsmitglieder, dass ihr
euch um Angelegenheiten, die euch angehen selbst kümmert. Meine Gratulation.
Leider muss ich aber einige von euch enttäuschen. Es wird in der Tat das
Thema Kalisch auf der Tagesordnung des neugewählten Senats besprochen
werden, damit das nicht an die Medien kommt, versucht man das noch geheim zu
halten. Aber die untere weitergeleitete Email von einem Bruder spricht
Bände, vorab möchte ich noch einige Worte zur Machtstruktur unserer
Universität verlieren. Frau Nelles wird ein weiteres Mal das Amt der
Rektorin nicht mehr führen können, weil zu ihrer Amtszeit der Skandal um
Frau Kaddor und Herr Kalisch öffentlich geworden ist und zu nicht in der
Lage war diese Sache unter Kontrolle zu halten. Aus dieser Befürchtung
heraus versucht sie alle Informationen, die ihr schaden könnte geheim zu
halten. Herr Oebbecke hingegen versucht das Ansehen der Universität zu
wahren und die Studierende des CRS mit so wenig Schrammen wie möglich durch
diesen Prozess heile durchzubekommen, ohne dass dies noch mehr
Öffentlichkeit auf sich zieht. Denn alles andere würde der Universität
Münster schaden. Es sind wie ihr auch erkennen könnt verschiedene zum Teil
auch diametral agierende Machtstrukturen innerhalb der Universität Münster
vorhanden, wie auch woanders der Fall ist.
Nun aber zu der Email des Senats:
*Sehr geehrter Herr…,*
*ganz ohne Zweifel ist die Situation für die Studierenden am CRS, die
Islamlehrer werden wollen, zur Zeit unübersichtlich und schwierig.*
*Der neu gewählte Senat wird im Oktober zusammentreten. Ich werde die
anderen Sentasmitglieder informieren, das Thema dort ansprechen und Sie über
das Ergebnis informieren.*
*Mit freundlichen Grüßen
Janbernd Oebbecke *
Es geht mir nicht darum, wer recht hat und auch nicht darum dass
irgendjemand diffamiert werden soll. Nein darum kann es mir und euch nicht
gehen. Vielmehr geht es mir in erster Linie darum, als „künftiger”
Journalist (richtiger: Kommunikationswissenschaftler) darum, dass meine
Kommilitonen nun endlich selbsttätig und selbstständig werden, wie weitere
Schwestern dies als gutes Beispiel vorgemacht haben.
Trefft eigene Entscheidungen, nimmt öffentlich Stellung zu dieser
Angelegenheit, immer aber vor dem Hintergrundwissen, dass es um euch geht,
nicht um Professor Kalisch und auch nicht um die muslimischen Verbände,
nein, es geht allein um euch meine lieben Schwestern und Brüder im Islam!
Einige von euch habe ich schon kennen gelernt, andere werden mich dann
spätestens bei den kommenden Stupa-Wahlen kennen lernen.
Schwester *** hat darin Recht, dass einiges am besten auf die Zeit nach
dem Ramadan verlegt werden sollte. Vor allem im heiligen Monat Ramadan
möchte ich keine meiner Brüder und Schwester im Islam belästigen, darum
bitte ich jene, die meine Email nicht mehr haben wollen mir kurz Bescheid zu
geben, die ich dann sofort aus der Liste löschen und sie über weitere
Informationen nicht mehr in Kenntnis setzen werde.
Noch zum Abschluss ein interessanter Beitrag im Cicero zum Fall:
Kalisch-Gate.
Maassalam
Hamza Idenoglu
–
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
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Idenoglu, Hamza Ali (24.09.2008 um 12:46:36 Uhr)
Datum: Wed, 24 Sep 2008 12:46:36 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Kalischs Unzulänglichkeiten
Liebe Schwestern und Brüder im Islam, liebe Islamunterricht-Studierende,
“Gauner muss man Gauner nennen” und Nichtmuslime muss man Nichtmuslime nennen!
1) Kalisch ist auf einen fahrenden Zug aufgesprungen, sobald einem die Argumente ausgehen, ist es in modernen Gesellschaften üblich laut aufzuschreien, man fürchte um sein Leben (http://www.domradio.de/aktuell/artikel_45027.html), noch am selben Tag hat er sich selbst widersprochen, indem er bekannt gab, er habe noch keine konkreten Bedrohungen erhalten (Focus, Printausgabe, Nr. 39, Interview mit Professor Kalisch, S. 72). Diesen letzten Satz kann man auch als Aufforderung lesen, als ob den Teufel an die Wand malen wolle, es soll ihn doch endlich jemand bedrohen.
2) Kalisch hat in den letzten vier bis fünf Jahren keine bedeutenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen gemacht (http://www.uni-muenster.de/ReligioeseStudien/Islam/Personen/Professor.html). In jedem Seminar sein Endlosband abspielen, um allein Zweifel in den Köpfen zu säen ist keine wissenschaftliche Leistung. (Eine Schwester im Islam berichtete mir, dass gar nicht mehr ihr Salah-Gebet verrichten könne, weil sie von Zweifeln heimgesucht werde, seit dem sie bei Kalisch ist)
3) Trotz dieser Bedeutungslosigkeit Kalischs wird er als exzellenter Wissenschaftler bezeichnet, ich frage mich, ob man heutzutage zur exzellenten Genialität allein durch bloße Zugehörigkeit zu einer islamgegnerischen Gruppierung schafft oder mittels exzellenter wissenschaftlicher Arbeiten gemäß der Politik einer jeden wissenschaftlich ausgerichteten Hochschule. (http://www.cicero.de/97.php?ress_id=9&item=2977)
4) Moderne Wissenschaften haben so an sich, dass zuerst geforscht, dann veröffentlicht und erst dann falsifiziert, verifiziert oder revidiert wird. Und nicht andersherum. Werter Kalisch aber wirft ohne jeglicher Beweisführung von islamfeindlichen Orientalisten, (Literaturverweis: „Die dunklen Anfänge. Neue Forschungen zur Entstehung der frühen Geschichte des Islam” von Prof. Karl-Heinz Ohlig) vorgekaute Behauptungen auf und lässt sie im luftleeren Raum diskutieren! Und spricht dann von einer ergebnisoffenen Forschung, wobei er bei jeder medialen Gelegenheit seine Behauptungen als wissenschaftlich und gegnerische als dogmatisch darstellt. Auch sind Mundpropaganda und unwissenschaftliche Methoden willkommen solange sie seine Position stärken!
5) Kalischs Überzeugung nach sei die Überlieferung der Prophetenworte trotz der strikten Einhaltung islamwissenschaftlicher Kriterien nicht haltbar! Auch der Koran sei ein aus verschiedenen Fragmenten aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Jahrhunderten zusammengesetzter Textcorpus und keineswegs Wort Gottes!
Wen nennt man noch einen Muslim nach dem Koran? Kann man einen Menschen als Muslim bezeichnen, der nicht an den Koran als Wort Gottes und an den Propheten als Gesandte Gottes glaubt? Wie nennt der Koran noch jene, die nicht an den Koran und an den Propheten glauben? – Nichtmuslime, oder! Was ist daran nicht zu verstehen! Nichtmuslime muss man eben Nichtmuslime nennen!
Islamwissenschaftler oder aber Islamgelehrten müssen mal der Welt erklären, wie eine Person sui generis sich als Muslim bezeichnen kann, der den Kern des islamischen Glaubens leugnet und andere durch Verbreitung seiner Thesen dazu aufruft?
Ich frage mich, ob in der Zwischenzeit sich ein islamloses und gottloses Muslimsein etabliert hat?
Empfehlenswert für alle Studierenden des Islamunterrichts ist der Artikel von Prof. Kalisch, vor allem aber die Seiten 28-37 Perspektiven islamischen Denkens in Europa, in: Zukunft der Religionen in Europa, LIT-Verlag, 2007. Ihr könnt ihn auch online auf der folgenden Seite lesen:
Erst, wenn dieser Artikel gelesen und verdaut wird, kann darüber diskutiert werden, was man als Muslim davon zu halten hat. Maassalam
Hamza Idenoglu
–
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.” Goethe
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Idenoglu, Hamza Ali (24.09.2009 um 13:17:55 Uhr)
Datum: Wed, 24 Sep 2008 13:17:55 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Der Koran selbst gibt Antworten auf Kalischs Thesen
Im Koran steht: Kapitel Al-Baqara: 1-18
Alif Lám Mím.
Dies ist ein vollkommenes Buch; es ist kein Zweifel darin: eine Richtschnur für die Rechtschaffenen;
Die da glauben an das Ungesehene und das Gebet verrichten und spenden von dem, was Wir ihnen gegeben haben;
Und die glauben an das, was dir offenbart worden, und an das, was vor dir offenbart ward, und fest auf das bauen, was kommen wird.
Sie sind es, die der Führung ihres Herrn folgen, und sie werden Erfolg haben.
Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben.
Unter den Leuten sind solche, die sagen: «Wir glauben an Allah und an den Jüngsten Tag», und sind gar nicht Gläubige.
Sie möchten Allah betrügen und diejenigen, die gläubig sind; doch sie betrügen nur sich selbst; allein sie begreifen es nicht.
In ihren Herzen war Krankheit, und Allah hat ihre Krankheit vermehrt; und eine qualvolle Strafe wird ihnen, weil sie logen.
Und wenn ihnen gesagt wird: «Stiftet keine Unruhe auf Erden», antworten sie: «Wir sind nur Förderer des Friedens.
Höret! gewiss sind sie es, die Unruhe stiften; allein sie begreifen es nicht.
Und wenn ihnen gesagt wird: «Glaubet, wie andere geglaubt haben», so sprechen sie: «Sollen wir glauben, wie die Toren glaubten?» Höret! sie sind die Toren, allein sie wissen es nicht.
Und wenn sie mit denen zusammentreffen, die glauben, sagen sie: «Wir glauben»; sind sie jedoch allein mit ihren Bonzen, sagen sie: «Gewiss sind wir mit euch, wir treiben nur Spott.»
Allah wird sie Spott lehren und wird sie in ihren Freveln verharren lassen, dass sie verblendet irregehen.
Sie sind es, die Irregehen eingetauscht haben gegen Führung; doch brachte ihr Handel keinen Gewinn, noch sind sie rechtgeleitet.
Sie sind jenem Manne vergleichbar, der ein Feuer anzündete; und als es alles um ihn erhellte, nahm Allah ihr Licht hinweg und ließ sie in Finsternissen; sie sehen nicht.
Taub, stumm, blind: also werden sie nicht zurückkehren.
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
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Idenoglu, Hamza Ali (24.09.2008 um 23:49:33 Uhr)
Datum: Wed, 24 Sep 2008 23:49:33 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Solidarität oder Dummheit? Denn…
Liebe Schwestern und Brüder im Islam,
heute sind wir nach kontroversen Diskussionen mit zwei Brüdern, beide praktizierende Muslime und bekannte Persönlichkeiten der deutschen Muslimszene zum folgenden Ergebnis gekommen, ich bitte dies zu Kenntnis zu nehmen.
Offene Solidarität mit Kalisch kann den Beruf als Islamlehrer kosten
Ich habe mit Freude festgestellt, dass die meisten Studierende sich von der Liste „Solidaritätserklärung mit Kalisch” (http://www.solidaritymuhammadkalisch.com/index2.php) fern geblieben sind. Denn eine solche Solidaritätskundgebung ist vielerlei problematisch für Studierende des Islamunterrichts!
Die Solidarität mit Kalisch bedeutet, dass man seine Thesen gutheißt und diese unterstützt. So wird es zumindest von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Klartext heißt das, die Unterzeichner ergreifen Partei für die Ideen, dass der Prophet Muhammad (fsmi) nicht existiert habe, der Koran ein Märchenbuch sei und Gott keine Offenbarung herab sende. Die Studierenden müssen sich das mal über die Zunge gehen lassen und sich über die religiösen und beruflichen Folgen dieser Handlung bewusst werden.
Berufliche Folgen werden für die Zeit nach bestandenem Examen eintreten, wenn man Islamlehrer werden möchte. Solch eine Liste wird bestimmt als ein Beweisstück im Archiv muslimischer Verbände landen. Freilich wird diese Liste bei Erteilung der Lehrbefugnis (idschasa / vocatio missio) ein sehr großes Hindernis werden. Der Wunsch als Islamlehrer tätig zu werden kann dann ad acta gelegt werden.
Der Status quo, bei dem Verbände noch nichts zu sagen haben wird sich bald ändern. Aktuell laufen intensiv Verhandlungen zwischen der NRW-Landesregierung und dem Koordinierungsrat der Muslime (KRM) über den Erhalt des Status als Religionsgemeinschaft im Sinne des Art. 7,3 GG! Auch die Äußerungen des Wissenschaftsministers Pinkwart weisen stark darauf hin! Der KRM, der die Zusammenarbeit mit dem CRS gekündigt hat, wird letztlich darüber entscheiden, wer Islamlehrer sein wird und wer nicht. Für Studierende, die mit auf der Liste sind, stehen die Karten dann sehr schlecht, das nur als logische Schlussfolgerung der Gegebenheiten. Denn laut dem Staatskirchenrecht, und die islamische Religionsgemeinschaft wird dazu gezählt ist es das Recht einer jeden Religionsgemeinschaft die künftigen Religionslehrer genauer unter die Lupe zu nehmen. Glaubt z.B. ein Studierende nicht an die Prophetenschaft Muhammads oder dergleichen wird dieser nicht eingestellt! Das wird auch rückwirkend seine Gültigkeit haben, z.B. wird höchstwahrscheinlich die Solidaritätsliste mit den Ideen von Kalisch ein Exempel dafür sein!
Wer es nicht glaubt kann es ausprobieren. Wie heißt es so schön: probieren geht über studieren! Aber solch eine schmerzliche Erfahrung würde ich keinem künfitgen Islamlehrer empfehlen.
Maassalam
Hamza A. Idenoglu
–
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
Assalam Alajkum liebe Schwester und Brüder, liebe Islamunterricht-Studierende,
Die <<heiligen Referenzen>> der Thesen von Prof. Kalisch!
Statt den Koran und die Sunna als Referenz zu akzeptieren, hat der werte Prof. Kalisch andere heilige Referenzen gefunden. Einen Einblick über diese geheiligten Quellen von Kalisch könnt ihr bekommen, wenn ihr euch die hoch umstrittenen Thesen der im Folgenden erwähnten Autoren anschaut: U.a. Patricia Crone, Michael A. Cook, Karl-Heinz Ohlig, John Edward Wansbrough, Christoph Luxenberg (ist ein Pseudonym eines christlichen Iraker). Sobald das geschehen ist, könnt ihr den Plan von Prof. Kalisch enttarnen, was er mit dem Koran und dem Propheten (fsmi) vorhat!
Maassalam
Hamza A. Idenoglu
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
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Idenoglu, Hamza Ali (28.09.2008 um 19:25:31 Uhr)
Datum: Sun, 28 Sep 2008 19:25:31 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Die Unwissenschaftlichkeit eines Wissenschaftlers oder wie werde ich bekannter!
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Die wissenschaftliche Unzulänglichkeit von Prof. Kalisch
Angesichts der Tatsache, dass Prof. Kalisch, Direktor des Centrum für Religiöse Studien in der ganzen Republik die Universität Münster in Verruf gebracht hat mit seinen recht suspekten Thesen, muss man sich fragen, ob denn Prof. Kalisch dem Ehrenkodex “Regeln guter wissenschaftlicher Praxis” gerecht wird?
Er hat alle muslimischen Verbände mit seinen inakzeptablen Thesen gegen sich und gegen die müsteraner Universität gebracht! Der Berliner Wissenschaftler Michael Marx u.a. sieht darin die Revitalisierung ideologischer pseudowissenschaftlicher Thesen, die prädestiniert sind in Grabenkämpfen zu enden. In seinen Thesen streitet Prof. Kalisch die Historizität des islamischen Propheten Muhammad ab. Auch stempelt er den Koran als ein Märchenbuch ab.
Seine Thesen hat Prof. Kalisch bis jetzt in Form eines Aufsatzes öffentlich gemacht. Sobald ihr diesen Aufsatz gelesen habt, werdet ihr verstehen, dass es sich hierbei um seinen Masterplan handelt, die er in der kommenden Zeit realisieren möchte. Der Aufsatz bleibt zwar auf der deskriptiven Ebene ohne einen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben zu können, weil die angebrachten Thesen ohne jegliche Beweisführung im luftleeren Raum bleiben. (Kalisch, Muhammad: Perspektiven islamischen Denkens in Europa, in Zukunft der Religionen in Europa. LIT-Verlag, 2007)
Wissenschaftliche Veröffentlichungen müssen bestimmten Mindeststandards gerecht werden. Wie zum Beispiel, dass zuerst geforscht, dann veröffentlicht und erst dann die Thesen falsifiziert, verifiziert oder revidiert werden. Und nicht andersherum. Werter Prof. Kalisch aber wirft zuerst Thesen auf, ohne dass man seine Argumentation nachvollziehen kann, die er dann diskutiert wissen will. Doch ohne Beweisführung bzw. Argumente ist es sehr fragwürdig, inwieweit es der Wissenschaftlichkeit würdig ist. Zumal die Thesen von Kalisch u.a. auf den Prof. Karl-Heinz Ohlig (Literaturverweis: „Die dunklen Anfänge. Neue Forschungen zur Entstehung der frühen Geschichte des Islam”) zurückzuführen sind, die in der Islamwissenschaft keineswegs Anerkennung gefunden hat.
In dem genannten Artikel plädiert Prof. Kalisch für eine ergebnisoffene Forschung, doch einige Sätze vorher gibt er aber schon das Ergebnis bekannt, was am Ende der ergebnisoffenen Forschung stehen soll. Wie ist das möglich, dass man noch bevor man geforscht hat das Ergebnis schon kennt und dann auch noch so dreist ist von einer ergebnisoffenen Forschung zu sprechen.
Weiterhin ist die Verantwortungslosigkeit des Prof. Kalisch gegenüber seinen Studierenden keineswegs mit dem Ehrenkodex eines Wissenschaftlers zu vereinbaren. Er hat im Wissen seine Studierende der Gefahr ausgesetzt, dass sie eventuell nie Islamunterricht erteilen werden können, weil der Prof. seine Thesen unbedingt und das auch noch in einer unwissenschaftlichen Art und Weise öffentlich machen wollte. Die muslimischen Verbände, die bald als Religionsgemeinschaft im Sinne des Art. 7,3 GG anerkannt werden sollen, haben von einem Studium bei Prof. Kalisch abgeraten, d.h. Studierende vor allem jene, die sich mit den Ideen von Prof. Kalisch solidarisieren werden keine Chance auf den Erhalt einer Lehrbefugnis haben.
PS: An der Universität Münster ist seit 2002 eine Ombudsmannanlaufstelle eingerichtet worden, um einen Regelkatalog guter wissenschaftlicher Praxis zu garantieren. (siehe: http://www.uni-muenster.de/Senat/kodex.html). Sobald Studierende mit den wissenschaftlichen Leistungen eines Professors oder Dozenten nicht einverstanden sind können sie sich an diese Stelle wenden, dort wird dann dieser Hochschullehrer genauer unter die Lupe genommen.
Maassalam
Hamza A. Idenoglu
–
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
-
Idenoglu, Hamza Ali (29.09.2008 um 03:04:13 Uhr)
Datum: Mon, 29 Sep 2008 03:04:13 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Fiktion oder Attraktion?
Liebe Schwestern und Brüder im Islam, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Wollt ihr aber etwas zum Lachen haben, dann liest bitte die folgende Episode. Denn allmählich kann ich diesen Professor nicht mehr ernst nehmen.
Wir schreiben das Jahr 2020
Werter Kalisch, wird nun als Folge seiner außerordentlichen Dienste an der Eliteuniversität Münster als Ordinarius Professor honoris causa zum weltweit ersten Lehrstuhl für Kalischologie mit dem Schwerpunkt der Science-Monolgy an die elitäre Privatuniversität Kalifat al-Manaster c/o Kalisch berufen. Seine heiß umstrittene These lautet, „…und es kann nur einen geben”. Die ganze Welt ist aufgewühlt, es gibt kein Obdach, unter dem diese These nicht Gegenstand der guten abendlichen Familiendiskussion ist. Werter Professor h.c. ist nun zum Propheten der Glaubenssekte Kalischologie aufgestiegen. Seine Unterstützer u.a. Kelek und Co. hat er zu Apostelinnen berufen. Er vertritt gegen die Meinung weltweiter Wissenschaftler, dass das Ende der Welten sehr nah ist und die Menschheit allein unter seiner Führung zum Heil gelangen kann, so sie seine postmoderne Genialität und Messianität anerkennen.
Eine weitere These von ihm ist, dass er die Historizität von Hitler, Stalin und Mussolini bestreitet, dies seien im Nachhinein rekonstruierte Figuren um eine bestialische Person als Abschreckung in der Kindeserziehung zu fixieren, um so die Menschenskinder unter Kontrolle zu halten. Außerdem gebe es keine Zeugen, die diese Personen je zu Gesicht bekommen hätten und die Aufzeichnungen seien Fälschungen der Historiker. Sogar die ganze Wirklichkeit sei eine Illusion, nichts als Matrix, sobald man die blaue Pille schluckt wird man die nackte Realität ins Auge sehen. Indessen warnen Mediziner vor dieser Droge, die Halluzinationen hervorruft, doch Kalisch und seine Apostel von der Science-Monolgy schwören auf die Wirkung dieses Wunderheilmittels, mittels derer sie die Prophetenschaft von Kalisch erkennen werden.
Wir schreiben das Jahr 2025
Kalisch hat sich in der Zwischenzeit in einer Ranch in Indien abgesetzt. Er und seine Anhänger haben ihre Wissenschaften weiterentwickelt, zwar ist das Ende nicht eingetroffen, doch ist dies Kalisch zu verdanken, der in der Zwischenzeit sich zum Sohn Gottes erklärt hat und so das Ende der Welten hinauszögern konnte.
Seine Anhängerschaft ist zwar geschrumpft, doch er glaubt noch an sich und seiner Auserwähltheit die Welt vor dem Unheil zu retten. In der Zwischenzeit leugnet Kalisch auch die historische Existenz seiner Person und gibt kund, dass er schon immer göttlicher Natur gewesen sei. Wie alle habe er mittels der Reinkarnation die Phasen von einer Kanalratte zum Höchsten Selbst durchlaufen.
Wir schreiben das Jahr 2026
Kalisch sieht sich nun von Menschen nicht mehr verstanden. Er leugnet nun auch die historische und gegenwärtige Existenz der Menschheit. Jene Menschen seien im Grunde nur Illusionen, die eigentlich nur aus Strahlen bestehen.
Wir schreiben das Jahr 2029
Kalisch ist ein Fall für den Seniorenheim, zusammen mit Alzheimerkranken hat er die Lesegruppe „von Däniken” gegründet. Doch kurz darauf ist Kalisch Geschichte geworden. Menschen fragen sich hat Kalisch überhaupt gelebt? Seine Lebensgeschichte wird von einem Einmannsender via youtube.ms. gesendet. Die Massen sind aufgewühlt, die an seine Existenz nicht glauben, stattdessen halten sie digitale Plakate hoch mit der Inschrift: “Kalisch ist ein Märchen für Erwachsene geworden, Gott aber bleibt die Wahrheit in den Herzen der Wahrheitssuchenden!“
Maassalam
Hamza Idenoglu
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Idenoglu, Hamza Ali (30.09.2008 um 23:15:52 Uhr)
Datum: Tue, 30 Sep 2008 23:15:52 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Gesegnetes Ramadanfest und eine Weiterleitung
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
ich wünsche euch allen ein gesegnetes Ramadanfest. Im Folgenden möchte einen interessanten Kommentar des Bruders Ali Kardelen euch weiterleiten. Interessant ist dabei, dass er den politischen Aspekt des Prozesses unter die Lupe nimmt.
Weshalb Muslime nicht akzeptiert werden!
Einst ist klar, der Islam ist nach Ansicht von Kalisch und der aktuellen Islampolitik Deutschlands zu wichtig, dass man es den Muslimen überlassen darf. Diese Logik durchdringt den deutschen Blätterwald. Vor allem Islamkritiker berufen sich ständig auf diese Politik und erhalten dabei hehre Unterstützung.
Ein türkisches Sprichwort besagt: „Lass uns schräg sitzen und gerade sprechen”. Was den christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften zugesprochen wird, möchte man den Muslimen vorenthalten. So ist der Stand, und das auch noch in einem demokratischen Land. Muslime und ihre Organisationen werden diffamiert und diskriminiert und das auch noch mit Rückenwind des Grundgesetzes, obwohl diese Handhabung eindeutig grundgesetzwidrig ist.
Der Lehrplan für den Islamunterricht wird von den einzelnen Bundesländern ausgearbeitet und in die Schulen hineingetragen. Um grundgesetzlich kein Problem damit zu bekommen wird der Unterricht Islamkunde genannt.
Über kurz oder lang wird der bekenntnisorientierter Islamischer Religionsunterricht in Schulen eingeführt werden. Um darauf größtmöglichen Einfluss zu nehmen hat man in der Eile an der Universität Münster das Centrum für Religiöse Studien gegründet, das künftige Islamlehrer ausbilden sollte, ohne die Muslime und die muslimischen Verbände mit einzubeziehen, doch um keine Legitimationsprobleme zu bekommen, wurde der Beirat gegründet, in der die muslimischen Verbände alle Monate mal wieder zusammentraten. Doch alsbald haben muslimische Verbände den Plan des Puppenspielers Kalisch durchschaut, dass sie dort bloß als Puppen fungierten sollten, die den Part des Ja-Ja und Amen-Sagers übernehmen und alles rückwirkend abzusegnen hatten, was bis dahin ohne deren Mitwirkung auf die Schnelle durchgeboxt wurde.
Kalisch, die Universität und das Ministerium wissen allzu gut, dass ohne die Mitwirkung der muslimischen Verbände ein Islamischer Religionsunterricht im Sinne des Grundgesetzes nicht rechtens und durchsetzbar ist. Auf der anderen Seite will man sich vor allem in solch einem Prozess nicht sagen lassen, dass man bereit ist für einen Politikwechsel was den Islam in Deutschland angeht. Der NRW-Forschungsminister Herr Pinkwart hat den Mut aufgefasst und einen solchen Islampolitikwechsel öffentlich kommuniziert. Schnell wurde er Zielscheibe der Anhänger einer Islampolitik des Status quo!
Diese Politik wird nun auf einer vulgärideologischen Ebene ausgetragen: Muslimische Verbände seien rückständig, konservativ, dogmatisch, wohingegen Kalisch und eine marginale Gruppierung innerhalb der Islamwissenschaften fortschrittlich, liberal und wissenschaftlich seien. Auf dieser Schwarz-Weiß-Malerei-Ebene wurde für eine Islampolitik des Status quo plädiert, nach dem Motto: Wenn ein Islamischer Religionsunterricht (nach 7,3 GG) eingeführt werden soll, dann nur nach den Vorgaben des Staates mittels seines verlängerten Armes der Ministerien, Universitäten, Schulen, usw. ohne jegliche Mitspracherecht von Muslimen, denn der Islam ist eine zu wichtige Angelegenheit, dass man ihn nicht den Muslimen überlassen kann und darf.
Doch der Religionsunterricht ist das einzige Schulfach, das grundgesetzlich geschützt ist, d.h. wie bei keinem anderen Fach darf und müssen hierbei die jeweiligen Religionsgemeinschaften selbst bestimmen, was sie als Glaubensprinzipien lehren wollen, und wer dieses Fach lehren darf. Auch haben die Religionsgemeinschaften, wie am Beispiel der evangelischen, katholischen, jüdischen und neuerdings auch alevitischen Religionsgemeinschaften ein sehr großes Mitspracherecht bei der Ausbildung von künftigen Religionslehrern, sowie der Einsetzung eines Hochschullehrers; für die Erteilung der Lehrbefugnis (vocatio missio) sind sie sogar alleine verantwortlich. Auch wenn die rechtliche Lage so aussieht, will man dieses grundgesetzlich zugesicherte Recht den Muslimen vorenthalten, unter Berufung auf nicht nachvollziehbare Vorwände.
Bis dato wurde von der politischen Seite der Vorwand gebracht, man habe nicht einen, sondern mehrer Ansprechpartner und man wisse nicht wer nun als eigentlicher Ansprechpartner gelten soll. Dieser Vorwand hat sich mit der Gründung des Koordinierungsrates der Muslime (KRM), worin die vier größten Verbände eine gemeinsame Sache machen in Luft aufgelöst. Der einzige Trumpf der Status-quo-Islampolitik ist über Nacht nichtig geworden. Nun möchten die Verfechter des Status quo trotz alledem den KRM nicht als Ansprechpartner der Muslime auf gleicher Augenhöhe anerkennen. Der aktuelle Vorwand ist der, dass der KRM einen unaufgeklärten Islam vertrete und alle in Deutschland, christliche geprägte Politiker, wie Wissenschaftler wollten allein aus Nächstenliebe den Muslimen, die keine Ahnung vom Islam haben, dabei helfen ihre Religion richtig auszulegen und auszuleben. Und Kalisch fungiere hierbei als Lanzenspitze der aufgeklärten Nächstenliebe, weshalb er von Status-quo-Verfechter massiv unterstützt wird.
Maassalam Hamza A. Idenoglu
10. Idenoglu, Hamza Ali (03.10.2008 um 01:26:55 Uhr)
Datum: Fri, 3 Oct 2008 01:26:55 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Was letzten Freitag im CRS passiert ist!
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
zuerst allen nachträglich ein gesegnetes Ramadan-Fest!
Was letzten Freitag im CRS passiert ist!
Während wir uns dem Ende des Ramadanmonats näherten, haben einige (nicht sehr helle) Köpfe einen Plan in den Räumlichkeiten des CRS geschmiedet.
Laut diesem Plan wurden einige Islamunterrichts-Studierende zum CRS bestellt. Ein Kreis voller CRS-Mitarbeiter und Hilfskräfte waren anwesend und dazu mussten sich einige muslimische Studierende die Islamunterricht studieren gesellen. Ihnen wurde mitgeteilt, dass sie sich die ihnen vorgelegten Argumente merken sollten, um gleich der Korrespondentin des WDR eine Stellungnahme abzugeben, die inhaltlich Pro-Kalisch zu lauten habe und formell im Namen aller Islamunterrichts-Studierende gelten sollte.
Doch die Rechnung des CRS und somit die des Kalisch ist dank einiger mutige Schwestern und Brüder nicht aufgegangen. Wie schön doch der Qur’an sagt, sie schmieden Pläne, aber auch Gott schmiedet Pläne, und Gott ist der beste Pläneschmied.
Laut mir zugekommenen Informationen haben Schwestern und Brüder gesagt, dass sie nicht im Namen aller Studierenden sprechen können, zumal sie nicht dafür legitimiert sind und eine Vorbesprechung mit den Islamunterrichts-Studierende nicht stattfand.
Was wäre passiert, wenn sie sich im Namen aller dort geäußert hätten. Binnen einiger Stunden wäre diese Nachricht in allen Pressemedien wie eine Bombe eingeschlagen. „Studierende stellen sich hinter Kalisch und seinen Thesen. Auch Studierende wollen, dass ihnen die Nichtexistenz des Propheten gelehrt wird,…”
Weiterhin würde dies implizieren, dass die leidgeprüften Muslime alleine mit ihren Forderungen nach einer Gleichbehandlung aller Religionen stehen würden.
Ich frage mich, wie viele der Islamunterrichts-Studierende davon Bescheid wissen? Ich vermute aber, auch eigenen Recherchen zufolge, dass es nicht mehr als eine handvoll sein werden.
Wieso werden Aktionen, die angeblich das Meinungsbild der Islamunterrichts-Studierende abbilden soll, nicht mit den betroffenen Studierenden gemeinsam getroffen, wieso versuchen einige CRS-Mitarbeiter und Hilfskräfte (insbesondere S.D. und M.D., natürlich mit dem Segen des Chefs Kalisch) insgeheim und hinter verschlossenen Türen diese so wichtigen Sachen über die Köpfe der Studierenden hinweg zu entscheiden, wobei es doch um die Zukunft der künftigen Islamlehrer geht? In wieweit ist solch eine feige Aktion mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu vereinbaren, obwohl diese ja bei jeder Gelegenheit von von vermeintlichen Demokraten immer als Schutzschild benutzt wird.
Nach dem dies nun öffentlich geworden ist, sind die Mitarbeiter und Hilfskräfte des CRS gefragt, wie auch die Studierende die daran durch eine List involviert wurden, dazu Stellung zu beziehen. Es wäre angebracht, dass das CRS den Studierenden und der Öffentlichkeit mehr Transparenz bieten und für diesen feigen Sachverhalt sich bei den Islamunterrichts-Studierenden entschuldigen würde!
Maassalam
Hamza A. Idenoglu
11. Idenoglu, Hamza Ali (03.10.2008 um 02:05:24 Uhr)
Datum: Fri, 3 Oct 2008 02:05:24 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Damit will man Kalisch vor dem Adieu retten!
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Letzten Freitag hat es nicht geklappt, nun soll es diesen Freitag klappen!
In der Zwischenzeit haben mich mehrere Emails erreicht, die zwar nicht ursprünglich an mich adressiert waren, aber dennoch mich als Muslim angingen.
Ich denke aber, dass das Schreiben worüber ich schreiben werde bei den meisten noch nicht angekommen ist, weil auch dies hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet wurde und im Namen aller muslimischen Islamunterrichts-Studierende proklamiert werden sollte.
Deshalb sehe ich mich gezwungen hier transparenz zu schaffen, die vom CRS strikt vermieden wird.
Die Rede ist von einem weiteren (nicht so intelligenten) Schachzug der „ehrenamtlichen” Mitarbeiter und Hilfskräfte des CRS, die immer mit dem Segen des Chefs agieren, als Wiedergutmachung des Desasters vom letzten Freitag.
Und zwar geht es weiterhin um die Köpfe der Islamunterrichts-Studierende. Pinkwart hat Kalisch von der Ausbildung der Islamlehrer abberufen. Die Rektorin Nelles will sich dagegen stellen, doch Chef im Hause ist der Forschungsminister Pinkwart. Entweder kommt Kalisch weg, oder eine andere Universität wird mit dieser Ehre beauftragt die Islamlehrer auszubilden.
Was Kalisch übrigbleibt ist, die Studierenden auf seine Seite zu bekommen, damit er seinen Grabenkampf gegen den Islam und den muslimischen Verbänden weitertragen kann.
Ohne die Islamunterrichts-Studierende ist das aber nicht möglich. Um dies zu erreichen wurde eine neue Aktion von der sektiererischen Gruppe um Kalisch gestartet. Die liebe *** hat auf Bitten von *** solch ein Positionspapier verfasst. *** hat diesen Plan mit Müfit geschmiedet und Müfit mit seinem alten Freund Kalisch, den er aus seiner Hamburger Zeit sehr gut kennt! Und der Plan steht fest.
Wer hat es geschrieben? CRS Mitarbeiter, -Hilfskräfte und ehrenamtliche Helfer!
Wer soll es unterschreiben? Islamunterrichts-Studierende!
Werden die Ideen der Muslime eingeholt? Freilich nicht, Muslime könnten ja wie letzten Freitag auf andere Ideen kommen!
Wieso wird das gemacht? Damit Kalisch weiterhin seine unislamischen Thesen verbreiten kann, und das auch noch als Ausbilder von Islamlehrern.
Glauben denn diese Menschen wirklich, dass Muslime so dumm und dämlich sind? Und, dass muslimische Studierende alles nachäffen werden, was der Alphamann vorhampelt und vorbrüllt? Muslime sind viel bewusster und mündiger als einige Kripto-Orientalisten und Nominalmuslime es glauben mögen, die die muslimischen Studierende für dumm verkaufen wollen, indem sie ihre Unterschrift fordern ohne aber sie nach ihren Empfindung zu fragen. Es handelt sich um eine Operation, die Kalisch retten soll! Doch hat ihn Gott in diese Lage gebracht und allein Er vermag dies zu ändern.
Meine lieben Pläneschmiede, Gott ist der beste Planschmied und Er ist es, der seine Religion, die der Islam ist bei Ihm, schützen wird.
An meine lieben Islamunterrichts-Studierende habe ich einige bescheidenen Kommentare an die eine und andere Stelle, die ich als Kritik an dem Text hinzugefügt habe. Nun ist es eure Angelegenheit das Geschriebene mit eurem Gewissen zu vereinbaren. Doch eine Enthaltung ist immer die bessere Lösung.
Maassalam
Hamza A. Idenoglu
PS: Ich bin kein Mann der Verbände, wie mir in dem Schreiben von der lieben *** nachgesagt wird, sondern ein Muslim unter den Muslimen ohne irgendeine Verbandsmitgliedschaft. Das ist aber kein Grund über die strukturellen Machenschaften der Politik was den Islam angeht zu schreiben und die Rechte der Muslime einzufordern.
12. Idenoglu, Hamza Ali (03.10.2008 um 03:32:51 Uhr)
Datum: Fri, 3 Oct 2008 03:32:51 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Fwd: Ist Kalisch ein Kripto-Orientalist
Eine Weiterleitung eines lieben Bruders *** bezüglich des neuerlichen Interviews der Zeit mit dem werter Prof. Kalisch!
Sicherlich ist Kalisch nicht glaubwürdig, zumal seine Thesen bis dato von keinem einzigen Muslim in solch einer profanen und provokanten Form formuliert wurden. Ich glaube eher nicht an sein Muslim-Sein, ich neige eher zu der These, dass er ein Kripto-Orientalist sein kann, der einzig dafür an diesen Lehrstuhl befördert wurde, um für seine Thesen zu werben!
Denn ein Muslim ist jemand, der den Islam annimmt, als eine Rechtleitung Gottes! An Gott und seinem Propheten glaubt! Das muss aber nicht heißen, dass ein Nichtmuslim zwangsläufig ein Ungläubiger sei. Laut dem Koran gibt es folgende Kategorien, zu denen Menschen zugeordnet werden: Muslim, Gläubige, Buchbesitzer (Christen, Juden, Sabäer, usw.), Polytheisten, Ungläubige, Heuchler.
Ein Heuchler ist derjenige, der nach außen hin sich als Muslim vermarktet, aber innerlich nicht glaubt, damit erhofft sich ein Heuchler weltlichen Vorteil und Profit. Sogar ein aufrichtiger Ungläubiger ist nach dem Islam besser dran als der Heuchler, dem Ungläubigen kann Gott eventuell wegen seiner Aufrichtigkeit erbarmen, nicht aber dem Heuchler, der Zwietracht zwischen Menschen saet und dabei sich als einen Friedensstifter vermarktet. Doch im Herzen solcher Menschen ist laut dem Koran eine Krankheit, die vermehrt wird. Der Qur’an (Sure Baqara, 2:1-17) beschreibt deren Zustand gleich einem Psychologiebuch!
Kalisch gibt keine befriedigende Antwort auf die Frage, weshalb er den Namen des Propheten Muhammad weiterhin tragen möchte, obwohl er für ihn ja nie gelebt habe. Strebt er etwa andere Ziele an, als er sie hier öffentlich preisgibt? Wieso hat er seine Ideen bzgl. des Propheten nicht vorher bekannt gegeben, bevor er auf den Lehrstuhl berufen wurde? Hat er etwa geheuchelt?
In diesem Prozess denkt Kalisch keineswegs an die Zukunft seiner Studenten. Denn sie werden evtl. nicht als Islamlehrer arbeiten dürfen, weil Kalisch unbedingt berühmt sein wollte. Er hat verantwortungslos gegenüber seinen Studenten gehandelt, deshalb gehört er da weg! Denn seine Studierende sind ihm egal und gleichgültig. Allein seine Ziele sind ihm wichtig! Erfreulich ist, dass seine Studierende nicht zu ihm halten! Das ist Fakt!
Wenn seine Studierende nicht zu ihm halten, und die Muslime nichts vom ihm halten, und auch die muslimischen Verbände ihn nicht aufhalten wollen, wenn er den Lehrstuhl verlassen will, wieso ist er noch da? Wieso kann er nicht zur Religionswissenschaft oder Islamwissenschaft wechseln, wo er in Ruhe seine ADVAITA-Lehre praktizieren und seine unislamischen Philosophien nacheifern kann, ergenisoffen versteht sich natürlich von selbst?
Muslime wollen ihn nicht. Wenn Christen ihn wollen, bitte sehr ihr könnt ihn haben und das auch noch gratis, doch vorsicht, er leugnet auch die Existenz von Jesus.
Also nach den Kriterien des Qur’ans (bzw. des Islams) ist er kein Muslim! Christ ist er auch nicht. Buchbesitzer will er auch nicht sein. Als Ungläubiger (Atheist) möchte er nicht bezeichnet werden. Polytheist-Sein ist außer Mode. Was bleibt da noch übrig Herr Kalisch? Suchen sie sich eine koranische Kategorie aus, denn den Koran finden sie ja als einen religösen Text sehr interessant. Vielleicht werden sie durch den Koran ja inspiriert!
Maassalam
Hamza Idenoglu
14. Idenoglu, Hamza Ali (03.10.2008 um 23:34:30 Uhr)
Datum: Fri, 3 Oct 2008 23:34:30 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Re: Letzten Freitag in CRS
Liebe Brüder, liebe Schwester, es ist nicht die Aufgabe von uns Muslimen irgend jemanden als Antischwester, Antibruder, Ungläubiger oder Nichtmuslim zu bezeichnen, solange diese sich als Muslim bezeichnet und dementsprechend die Grundpfeiler des islamischen Glaubens nicht angreift sind diese laut dem Islam Muslime. Das goldene Zeitalter während der Lebzeiten des Propheten ist ein bestes Beispiel dafür. Den Muslimen ist die Aufgabe den nichteinsichtigen Brüdern und Schwestern mit viel Liebe und Verständnis zu begegnen. Denn es kann sein, dass zwischen ihnen und Gott Hindernisse existieren, die zu entfernen gilt. Solch eine Entfernung von Hindernissen kann allein über den Weg der Liebe erfolgen, nicht durch Drohungen und Gewaltanwendungen. Alle Handlungen und Worte von Muslimen müssen kriteriengeleitet gemäß den islamischen Prinzipien sein. D.h. durch den Qur’an und die Sunna müssen unsere Schritte und Handlungen legitimiert sein, ansonsten würden wir Muslime obwohl wir für die Sache Allah uns einsetzen, dennoch uns nicht aus den Fußstapfen des Satans befreien können.
Aus diesem Grunde müssen wir den Schwestern und Brüdern, die aktuell Kalisch unterstützen mit noch mehr Liebe und Zuversicht begegnen. Denn eigentlich sehnen sich diese unsere Geschwister nach Liebe und Zugehörigkeitsgefühl, wie auch alle Menschen.
Die Liebe ist eine Quelle von unerschöpflicher Macht, unsere Liebe zum Menschen haben wir von unserem Meister, der als Barmherzigkeit für die Welten gesandt wurde, dem Propheten Muhammad (fsmi) gelernt und geerbt. Denn er wollte trotz aller Anfeindungen gegenüber Gott und Propheten auch Abu Lahab und Abu Dschahl mit ins Paradies nehmen, deswegen ist er unentwegt zu ihnen gegangen, ihnen hat er immer Respekt entgegengebracht, um ihre Herzen zu gewinnen. Kommen wir wieder zu uns zurück, nicht wir sind es, sondern allein Gott hat Macht über die Herzen, er leitet wen Er will zur Rechtleitung, und wen Er will in die Irre… Die Aufgabe der Muslime ist hingegen, den auf sie gelegten Auftrag zu erfüllen, und sich keineswegs mit den eigentlichen Resultaten und Folgen seiner Handlungen zu beschäftigen, wie z.B. ob jemand nun glaubt oder nicht glaubt.
Gott möge die Muslime vor Provokationen jeglicher Art schützen. Denn sobald sich ein Muslim provozieren lässt, müssen alle Muslime für dessen Folgen bezahlen, und so eine Bürde wird sich kein Muslim selbst auferlegen lassen wollen.
Dennoch werden Muslime sich vor einer Solidarität mit einer Person (richtiger mit seinen Thesen) hüten, die den Propheten als Angriffsziel ausgesucht hat und den Qur’an als inspiriertes Märchenbuch ansieht! Es ist dem Gewissen der einzelnen Schwester und Brüder überlassen, ob sie sich für satanische Werke instrumentalisieren lassen wollen oder nicht! Wie wir wissen schützt Dummheit nicht vor Strafe, dies gilt insbesondere fürs Jenseits. Jenen, die in der Gegenwart Gottes eine Ausrede heranbringen wollen, wird Gott sagen, wir haben euch den Furqan (Qur’an) als Unterscheider zwischen dem, was richtig und dem was falsch ist gegeben, nun kostet den Lohn für euer Vergehen. Denn Gott kennt unsere kühnsten und geheimsten Ideen und Vorstellungen, Er ist uns näher als unsere Halsschlagader. Gott kennt als Erschaffer Seine Geschöpfe besser als jeder andere.
Maassalam
Hamza Idenoglu
15. Idenoglu, Hamza Ali (05.10.1008 um 00:51:37 Uhr)
Datum: Sun, 5 Oct 2008 00:51:37 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Neues aus dem Schlaraffenland: CRS
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Die neue Strategie aus dem Hause CRS
Sehr viele Strategien des CRS und seiner Mitarbeiter, insbesondere die der sektenähnlichen verschworenen Gruppierung um Kalisch sind baden gegangen.
Münster sollte laut der einstigen Strategie zu einem Bollwerk der freigeistigen und agnostischen Islamwissenschaftler werden. Doch der Plan ist auf Grund trotteliger Mitarbeiter und seines Chefs nicht aufgegangen. Der Ehrgeiz, schneller als einem versprochen wurde berühmt und bekannt zu werden hat diese Menschen zu immer mehr Fehlern geleitet und es werden weitere noch gravierende Fehler von ihnen zu erwarten sein.
Denn, der Mensch wird entweder freiwillig seinen Verstand in den Dienst Gottes und Seines Gesandten stellen, oder aber in den Dienst des Teufels! Satan agiert mittels seines Agenten namens niedere Triebe (an-nafs al-ammara bi’s-su) in dem Menschen und versucht den Menschen durch Einflößungen zu beeinflussen. Mehr Macht ist dem Teufel eigentlich nicht gegeben, doch lassen sich Menschen, die dem vergänglichen Schmuck dieser Welt neigen von ihm fehlleiten.
Wohingegen jene Menschen, deren Anhaltspunkt der Qur’an und die Sunna ist, sich nicht so sehr vom Satan und seinem Agenten (niederer Triebe) in uns verleiten lassen, da sie auf Gott vertrauend ihre Gebete verrichten und ihre Absichten stets auf das Wohlgefallen Gottes ausrichten. Denn für solche aufrichtigen Menschen ist die höchste Maxime im diesseitigen Leben das Wohlgefallen Gottes (Ridaullah) zu erreichen! Es gibt keinen höheren Status und keine höhere Belohnung für einen Muslim als dies zu erreichen. Doch andere Menschen, die die Knechtschaft ihrer niederen Triebe als die Erfüllung von Freiheit und Selbstverwirklichung betrachten, werden heute im Namen einer steilen Karriere, morgen im Namen der Sicherung dieses Wohlstands und übermorgen im Namen anderer Götzen freiwillig die Gefangenschaft dieser unfreien Freiheit akzeptieren, obgleich diese falsch verstandene Freiheit den Menschen letztendlich in die tiefsten Schluchten der Hölle zerren wird.
Soviel zu den zwei unterschiedlichen seelischen (psychischen) Dispositionen von Menschen, mittels ihrem Einsatz sowohl der Weg ins Paradies, als auch der in die Hölle erreicht werden kann.
Nun komme ich aber zum neuen Plan des CRS. Müfit, der de facto als Propagandaminister Kalischs agiert (bloß keine Parallele zu Göbbels ziehen) hat einen neuen Plan geschmiedet. Und zwar wird er demnächst, wenn er das in der Zwischenzeit noch nicht gemacht hat, mittels seiner personalen Medien, die wir als unsere „Brüder” und „Schwestern” sehen, an jene Meinungsbildner der muslimischen Studierenden in Münster herantreten, um sie von seiner (Müfit) Aufrichtigkeit als Muslim, und seiner Distanz zu Kalischs Thesen zu überzeugen. Damit will die verschworene Gemeinschaft um Kalisch mehrere Fliegen auf einmal erlegen.
Die führenden Persönlichkeiten innerhalb der muslimischen Studierenden-Community sollen durch gezielte Fehlinformationen zu Fehlschritten geleitet werden
Diese sollen per Namen bestimmt und dann mundtot gemacht werden, indem ihnen Verbandsanhängerschaft, Radikalität, Fundamentalismus, usw. nachgesagt wird
Durch Fehlverhalten und Fehlstrategien sollen Muslime von der eigentlichen Absicht der Gruppe um Kalisch abgelenkt werden
Zwietracht zwischen den muslimischen Studierenden gesät werden, damit sie keine Einheit bilden können
Um letztendlich dadurch die eigene Position zu stärken, zumindest bis werter Prof. Kalisch diesen Sturm übersteht, um seine Mission fortführen zu können
Unsere Aufgabe ist, dass wir Muslime besonders jetzt umso mehr auf der Hut sein müssen, denn es kann sein, dass einige Brüder und Schwester Aktionen starten wollen, die dem Islam und den Muslimen aber letztendlich schaden wird. Solch eine schädliche Aktion wäre viel schlimmer als irgendeine Aktion von Kalisch und seiner Gruppe.
Den dunklen Gestalten hinter Kalisch & Co. geht es um die Deformierung des Islams, indem Muslime und islamische Praktiken diffamiert werden.
Aus diesem Grunde muss jedes Vorgehen im Einvernehmen mit dem Qur’an und der Sunna sein. Nicht unsere emotionalen, affektiven und spontanen Handlungen dürfen uns zu Aktionen leiten, sondern der Dienst an Gott und an Menschen! Jede Handlung eines Muslims, muss friedfertig sein, genauso wie die Bezeichnung “Muslim”, dennoch aber bestimmend. Denn nicht Kalisch und seine Gruppe gibt vor, wie wir Muslime zu handeln haben, sondern allein der Qur’an und die Sunna. Eine wichtige Funktion kann hierbei die Beratung bzw. Konsultation unter den muslimischen Geschwistern sein, um mögliche Strategien zu entwickeln. Solch eine Beratung hatte auch der Prophet (fsmi) mit seinen Gefährten immer wieder gemacht.
Maassalam
Hamza Idenoglu
16. Idenoglu, Hamza Ali (04.10.2008 um 12:46:24 Uhr)
Datum: Sat, 4 Oct 2008 12:46:24 +0200
Von: “Hamza Ali Idenoglu”
An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
Betreff: Warum Kalisch für diesen Lehrstuhl nicht geeignet ist!
Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Warum Kalisch für die Ausbildung von Islamlehrern nicht geeignet und nicht qualifiziert ist!
Er hat keinen Zugang zur Basis der Muslime und ihren Verbänden
Er leugnet die Glaubensgrundlagen des Islams
Er verkriecht sich hinter seiner Verfassungstreue
Seine Verfassungstreue ist nur eine Fassade, er möchte den Art. 7, Abs. 2 und 3 des Grundgesetzes gerne abschaffen, damit möchte er das Grundrecht der Schüler, Eltern und Religionsgemeinschaften eingeschränkt wissen
Schlimmer als die Rechtsextremen fordert er (hier als Deutscher) von Muslimen (die zumeist einen Migrationshintergrund aufweisen), dass sie einen Eid zur Verfassungstreue ablegen müssten
Er ist der Meinung, dass die Ausbildung von Islamlehrern, die nach Art. 7,3 des GG einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht erteilen sollen für eine Fehlkonstruktion
Er ist nicht mutig sich den Islamgelehrten der islamischen Welt zu stellen, stattdessen versteckt er sich hinter der Fassade der Aufklärung und Rationalität
Religionen gleichen für ihn wie Gute-Nacht-Märchen jenen Krücken, die mit dem fortschreitenden Alter abgelegt werden sollten
Diese Inkompetenzen des werter Prof. Kalisch habe ich nicht aus den Fingern gezogen, sondern entstammten aus seinen Veröffentlichungen bzw. jenen Interviews, die mit ihm gemacht wurden, das letzte Beispiel seiner Art ist das Interview mit der ZEIT (siehe: http://www.zeit.de/2008/41/P-Kalisch).
Allein ein einziger dieser Gründe müsste ausreichen Kalisch von der Ausbildung der Islamlehrer abzuziehen und ihn irgendwo in die Valachei zu befördern, wenn eine Gleichbehandlung aller Religionen gemäß den Vorgaben des Grundgesetzes ernst gemeint ist.
Massalam
Hamza Idenoglu
17. Idenoglu, Hamza Ali (08.10.2008 um 17:29:14 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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An:
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An: Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
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Kopie:
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Betreff:
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Die Entmystifizierung des Kufr-Gedanken
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Datum:
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08.10.2008 17:29:14
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Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe
Islamunterrichts-Studierende, Die Entmystifizierung des Kufr-Gedanken
Kalisch: „Religionen sind wie Krücken. Sie sind nützlich und gut, aber
man muss lernen, sich von ihnen zu emanzipieren.”
(http://images.zeit.de/text/2008/41/P-Kalisch)
Emanzipation zu der Religion hat als Ausgangspunkt eine ambivalente
und diametrale Beziehung von Gott und dem Menschen, der seinen
Ursprung in der antiken hellenistischen Mythologie hat. Der Mensch
emanzipiere sich den Göttern, werde somit selbst zu Gott, indem er
Wissen aneignet, das letztlich zur Entmystifizierung des göttlichen
und heiligen Gegenpielers (Götter) führen solle.
Wissen ist Macht war der Spruch der Emanzen, die sich den Götter des
antiken Griechenlands emanzipieren wollten. Prometheus, der von den
Göttern das Feuer stahl und so das Wissen um das Feuer erlangte, galt
als das Sinnbild dieser Emanzipation. Dieser Mythologie liegt eine aus
islamischer Sicht betrachtet falsche Gottesvorstellung zugrunde.
Auch in der abendländischen Aufklärung galt dieser Maxime gerecht zu
werden. Der Mensch sollte und wollte sich Gott emanzipieren, indem er
zuerst alles Göttliche und Heilige aus dem menschlichen Leben
verbannte als Akt der auklärerischen Emanzipation. Dies wurde dadurch
geschafft, dass angenommen wurde, es gebe eine profane und eine
göttliche Sphäre im Universum. Die Religion gehöre in die Göttliche,
die in die Kirche und ins Gewissen der einzelnen Menschen verbannt
wurde. Die profane Sphäre hingegen sollte sich in alle Lebensbereiche
ausweiten. Doch diese beiden Sphären konnten nicht als
gleichberechtigte nebeneinander existieren, so hat die profane Sphäre
über die göttlichen Sphäre gesiegt, indem die profane die göttliche
von innen her gewandelt hat, sie sozusagen verweltlicht hat. Fortan
wurden nur noch jene Aussagen als wissenschaftlich anerkannt und
gefördert, die sich aktiv von der Kirche distanzierten. Der Kirche
wurde der Kampf im Namen des Rationalismus und der Aufklärung
angesagt. Dieser Kampf machte aber vor den Toren der Kirche keinen
Halt, auch andere Religionen sollten ihren Anteil davon abgekommen.
Das einzige Ziel war die totale Profanisierung und Säkularisierung
allen Seins. Kein Bereich im Leben sollte davon verschont bleiben.
Doch seit ihrer Verkündung hält allein der Islam gegen diesen Akt der
Vergewaltigung stand. Auch allein der Islam ist in der Lage diesen
Kampf mit dem Wissen um die Wahrheit zu entmystifizieren. Denn bei
diesem Akt handelt es sich um einen uralten Kufrgedanken der durch den
Teufel einst gesät wurde. Doch der Islam steht unter dem Schutz
Gottes. Orientalisten und Säkularisten hingegen glauben
verständlicherweise nicht daran und setzen deswegen alles daran, um
dies zu widerlegen. Durch eine Radikalkritik glaubt man das erreichen
zu können. Wenn sie erst die Religion verfälscht haben, werden sie der
ganzen Welt bewiesen haben, dass Gott nicht der Beschützer des Islams
ist bzw. dass sie gleichen Rangs mit Gott sind. Wenn erst die
Fundamente des Islams erschüttert sind, kann man sich dann an das
Gebäude wagen, um die Religion dann endgültig zu profanisieren.
Wie zu sehen ist fußt Kalisch mit dem obigen Zitat keineswegs im
Islam, sondern in der griechischen Mythologie. Im Islam kennt der
Mensch keinen Kampf gegen Gott, auch ist er nicht dazu erschaffen
einen solche auszutragen. Nein. Der Mensch ist geschaffen um seinen
Herrn der Welten zu erkennen und ihm zu dienen.
Alles andere ist ein vergeblicher Versuch der armseligen Menschen, die
im Zuge des Emanzipationsversuchs sich als Götter neben Gott
beigesellen wollen. Bis dahin wollen sie aber Gott imitieren und sich
dann von ihm endgültig loslösen (Krücken). Um sich als Götter
präsentieren zu können!
Maassalam
Hamza Idenoglu
–
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
18. Idenoglu, Hamza Ali 09.10.2008 um 19:24:55Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Wieso zum Verständnis des Qur’ans die historisch-kritische Methode nicht geeignet ist?
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Datum:
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09.10.2008 19:24:55
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Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Dem Qur’an mit falsch geeichten Maßstäben nähern
Den Qur’an verstehen, aber wie? Die islamische Tradition hat im Laufe ihrer Geschichte etliche Methoden zur Auslegung des Qur’ans entwickelt, um ihn besser zu verstehen. Diese Methoden (usul tafsir) sind islamisch legitimiert.
Im Abendland hingegen nähert man sich dem Qur’an aus einem ihm fremden Paradigma. Dies führt dazu, dass die Authentizität und Wahrhaftigkeit des Qur’ans nicht begriffen und deswegen auch in Frage gestellt wird. Der Grund liegt in der falschen Annahme, Methoden seien wertfreie Träger eines Gegenstandes bzw. dienten einer objektiven Handhabungen mit diesem. Doch in Wahrheit beeinflusst schon die Auswahl der Methode das zu untersuchende Objekt auf ihr Ergebnis hin. Deswegen haben Islam-Gelehrte den Rahmen von islamisch legitimierten tafsir-Methoden sehr durchdacht abgesteckt.
Entgegengesetzt würde man mittels einer nicht geeigneten Methode einen Gegenstand (Qur’an) nicht richtig erschließen, wenn nicht sogar zu falschen Schlüssen und Ergebnissen kommen. Als Beispiel soll die Bestimmung einer moralischen Handlung dienen. Der Rahmen für ein islamisch moralisches Handeln ist festgelegt durch den Qur’an und die Sunna. Der Frage, ob eine moralische Handlung mit dem Wandel der Zeit an die sozialen Umstände angepasst werden sollte, kann man sich aus zwei unterschiedlichen Richtungen nähern. Entweder nimmt man den Qur’an als die absolute Bezugsgröße und –norm an oder aber die sozialen Gegebenheiten und –umstände. Die historisch-kritische Hermeneutik würde von den heutigen sozialen Umständen ausgehend den Qur’an hinterfragen. Obwohl man als Muslim dem Qur’an die Rolle der ordnenden Macht zugesteht und nicht den sozialen Umständen. Ein Muslim versucht mit einem gottausgerichteten Leben sein Leben und seine ihm umgebende sozialen Umstände gemäß dem Qur’an auszurichten. Der Qur’an ist der Soll-Zustand und die sozialen Umstände der Ist-Zustand. Das Leben wird erst durch eine Anpassung an den qur’anischen Ist-Zustand zu einem muslimisch erfüllten Leben, an dem Gott Wohlgefallen findet.
Methoden, wie die historisch-kritische Hermeneutik gehen aber davon aus, dass der Qur’an als Produkt seiner Zeit auch nur die moralischen Vorstellungen seiner Zeit projizieren könne. Die Bezugsgröße sei deshalb die sozialen Umstände, in der wir heute Leben! Somit kann die historisch-kritische Hermeneutik nicht als objektiv akzeptiert werden, zumal sie eine eigene Weltanschauung hat und dieser als übergeordnetes Ziel hinarbeitet. Deswegen ist diese Methode für ein besseres Verständnis des Qur’ans nicht geeignet. Der Umstand, dass mit dieser Methode auch die Bibel analysiert worden sei, kann genauso wenig als Argument dienen. Denn die Bibel wurde ursprünglich in Aramäisch offenbart, aber ihre heutige Version basiert auf dem Griechischen. Die einstige aramäische Urform der Bibel ist nicht mehr existent, genauso fehlen auch Daten der Übertragung vom Aramäischen ins Griechische. Zum besseren Verständnis des biblischen Urtextes untersuchte die historisch-kritische Hermeneutik die geschichtlichen Umstände und versuchte von diesem Erkenntnisstand ausgehend die Bibel „richtiger” zu verstehen und zu deuten. Doch im Falle des Qur’ans ist dies nicht angebracht, da er in Arabisch offenbart wurde und sein Originaltext bis heute unverfälscht erhalten geblieben ist. Wie ein Dorn in die Augen der Orientalisten stechen die beiden Qur’anexemplare aus der Kalifatszeit von Uthman (r.a.). Das eine Exemplar ist in Istanbul und das andere in Taschkent zu finden. Auch sind aus der Zeit des Propheten Muhammad (fsmi) Originaltextfetzen auf Leder, Knochen, Papyrus, usw. erhalten geblieben. Wer diese betrachten möchte, kann sich darüber im Topkapi Sarayi Museum in Istanbul ein Bild machen. Zurück zum Qur’an, auch heute wissen wir, was der Qur’an von uns will und was seine Intention ist, denn das Hocharabische ist heute in derselben Frische erhalten geblieben, wie zu dem goldenen Zeitalter der Offenbarung.
Maassalam
Hamza Idenoglu
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.” Goethe
19. Idenoglu, Hamza Ali (16.10.2008 um 14:08:57 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Und die Erde dreht sich trotz Kalisch weiter
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Datum:
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16.10.2008 14:08:57
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Assalam Alajkum liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
Wissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Neuwirth vom „Corpus Coranicum” wirft Prof. Kalisch PROVOKATION vor.
Zum Glück gibt es auch besonnene Nichtmuslime, die gemäß dem türkischen Sprichwort „schräg sitzen und gerade sprechen” können. Kalisch provoziert. Seine Provokation ist im Grunde noch schlimmer als die hässlichen Karikaturen „Made by Dänemark”.
Es wäre besser, Kalisch würde freiwillig zu den Islamwissenschaften gehen, wo er in aller Ruhe seine unwissenschaftlichen Forschungen nachgehen könnte, so er wirklich nicht auf Provokation aus ist. Doch ist so ein würdevoller Abgang nur aufrichtigen Menschen vorenthalten. Nun ist Kalisch am Zug. Ist er aufrichtig in seinen Forschungen und bereit diese überall nachzugehen? Oder will er auf seinen Ausbildungsposten beharren und weiterhin Muslime und ihre Vertreter provozieren? Wir werden es sehen.
Doch nachdem ich nun die ganzen Aktionen des Propagandaministers von Kalisch mitbekommen habe, bin ich fester Überzeugung: Kalisch will PROVOZIEREN und das um jeden Preis!
Maassalam
Hamza Idenoglu
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
20. Idenoglu, Hamza Ali (16.10.2008 um 15:34:33 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Kalisch: Ich bin ein Häretiker
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Datum:
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16.10.2008 15:34:33
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Kalisch sagt er sei ein Häretiker, wers nicht glaubt, der möge hier weiter lesen:
Maassalam
Hamza Idenoglu
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.” Goethe
22. Idenoglu, Hamza Ali (18.10.2008 um 01:24:07 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Kalisch und seine Delirien
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Datum:
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18.10.2008 01:24:07
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Ich bin ein Häretiker
Kalisch: Ich habe von Anfang an gewusst, dass es zu Spannungen kommen würde. Andererseits habe ich gehofft, die Muslime im Beirat des Centrums für Religiöse Studien (CRS) würden sich auf Diskussionen einlassen und nicht verlangen, dass ich in allem mit ihnen übereinstimme. Das war ein Irrtum.
Idenoglu: Herr Kalisch, einige glauben, sie seien ein kluges Köpfchen. Ich neige eher zur gegenteiligen Ansicht! Gemessen am gesunden Menschenverstand kann ich mir ihr Verhalten, dass sie trotz ihrer detaillierten Wahrscheinlichkeitsrechnungen einen Weg einschlagen, der für sie keinen Ausweg bietet, nicht anders erklären. Natürlich kann das auch bloß die konsequente Folge ihrer „Häresie” sein.
Kalisch: Tatsächlich habe ich eine Zeitlang geglaubt, ich könnte zum Beirat ein Verhältnis aufbauen, wie es zwischen Universitätstheologen und den Kirchen üblich ist. Auch dort gibt es Professoren, mit denen die Kirchen nicht so gut leben können, die sie aber im Amt belassen: ein fruchtbares Austauschverhältnis also. Ich bedauere, dass das nicht möglich ist. Es gibt aber besonders unter jüngeren Muslimen durchaus Leute, die sagen: Wir halten das, was Kalisch vertritt, nicht für richtig, aber man muss sich damit auseinandersetzen. Meine Aufgabe als Hochschullehrer besteht darin, die Studenten zu selbstständigem, kritischem Denken zu erziehen. Meine eigene Position ist nur eine Meinung, die selbstverständlich auch falsch sein kann.
Idenoglu: Aber, aber Herr Kalisch, wo bleibt denn da die Selbstkritik? Anscheinend gilt Kritik üben nur wenn andere betroffen sind.
Ich bin fester Überzeugung, Herr Kalisch werde keine 5 Minuten vor islamischen Gelehrten standhalten können mit seinen copy and paste Thesen. Denn Lampenfieber, wäre nur der Anfang doch enden würde solch eine Veranstaltung mit der Feststellung Kalisch ist nicht erst zu nehmen. Die erblickten Widersprüche im Koran gehen zurück auf den Balken im seinem Auge. Auch Knick in der Pupille genannt.
Kalisch: Ich vertrete die Ansicht, dass weder die Existenz noch die Nicht-Existenz Mohammeds beweisbar ist. Voraussichtlich im Frühjahr 2009 wird ein Buch erscheinen, in dem ich diese These ausführlich begründe. Meine Argumente im Einzelnen können in wenigen Sätzen nicht dargelegt werden, dafür ist die Materie zu umfangreich. Methodisch gründen sich meine Ansichten auf die Widersprüche und Probleme innerhalb der islamischen Überlieferung, die nichtislamischen Quellen und die Archäologie.
Idenoglu: Bloß nicht begründen Herr Kalisch, denn wer soll dann noch ihr Buch kaufen?
Kalisch: Die Muslime haben schon immer ihre jeweilige Vorstellung von einem idealen Menschen in Mohammed hineinprojiziert. Das sieht man heute sehr gut am Beispiel extremistischer und liberaler Muslime, die jeweils ein ihren Auffassungen entsprechendes Bild von Mohammed präsentieren. Wenn man sich das einmal eingesteht, dann bedarf es keines historischen Mohammeds. Religionen sind für mich spirituelle Traditionen, die sich stets ändern und aufgrund neuer Erkenntnisse auch ändern müssen. Keine Religion kann nach der Aufklärung noch genauso sein wie davor.
Idenoglu: Kalisch ist kein Muslim. Auch nicht seine gläubigen Anhänger. Denn Kalisch hat sich zum Propheten der Kalischologie berufen und seine Anhänger sind demnach Mukallischun geworden!
Kalisch: Nein, das ist durchaus etwas, was auch mein eigenes Weltbild auf den Kopf stellt, aber ich will dem intellektuellen Selbstbetrug entgehen. Ich war immer schon ein Häretiker, der sich ergebnisoffen auf die Suche nach der Wahrheit gemacht hat. Es war dann ein langer Prozess, in dem mir auf der rationalen Ebene die Unverträglichkeit mancher Gedankengänge klar geworden ist.
Idenoglu: Oh… etwa nur ein freudscher Versprecher? Macht doch nichts Herr Kalisch, das wusste ich ja schon länger.
Kalisch: Ich bin mir dessen bewusst, dass das eine Sonderposition ist. Ich sehe mich aber in der Tradition der islamischen Philosophie. Diese sieht, wie die Philosophen der Antike, in der Religion eine mythische, bildliche Vermittlung von Wahrheit für die Massen. Im Prinzip demokratisiere ich lediglich einen intellektuellen Diskurs, der in der Vergangenheit nur einer Elite vorbehalten war.
Idenoglu: Nachhilfe für Kalisch: Demokratie = Herrschaft des Volkes, durch das Volk, für das Volk! Demokratie geht also vom Volke aus. Alles was von Oben aufoktroyiert wird, gleicht einer Diktatur ganz gleich wie Kalisch es nennen will.
Kalisch: Ich will die Religion nicht zertrümmern, sondern bin Neoplatoniker, wie viele Muslime, und halte am Gott der Mystiker und Philosophen fest. Es kommt darauf an, das konstruktive Potenzial in den monotheistischen Religionen zu entdecken und weiterzuentwickeln. Im Christentum und Islam sehe ich einen großen Fehler in der Vorstellung eines alleinigen Heilsanspruchs. Man kann aber überall zur Erleuchtung kommen und braucht das Christentum und den Islam dafür nicht. Eigentlich sind aus meiner heutigen Sicht Religionen so etwas wie Krücken. Sie sind hilfreich und nützlich, aber nur, wenn man auch lernt, sich von ihnen zu emanzipieren. Meine Krücke ist der Islam.
Idenoglu: Der Islam hat ausgedient. Nun sind andere Krücken wohl an der Reihe. Nacheinander werden auch diese ausdienen, genauso wie seine Mitarbeiter am CRS. Alle dienen nur als Krücken für Kalisch (Kaddor lässt grüßen).
Kalisch: Muslime betonen stets, dass sie keinen Mohammed-Kult betreiben und nicht „Mohammedaner” heißen wollen, wie es lange geschehen ist. Die beiden Personen werden theologisch völlig unterschiedlich betrachtet. Aber in beiden Religionen haben sie eine soteriologische Funktion, wenn auch in unterschiedlicher Weise. Mohammed ist nicht Gottes Sohn wie Christus, aber er ist das Tor, durch das man zum Heil gehen muss: „Extra Mohammed nulla salus” sozusagen. Als Siegel der Propheten ist er die zentrale Gestalt im Islam, und seine Imitation ist heilsentscheidend.
Kalisch: Da die Person Mohammeds für mich unsicher ist, betrachte ich auch die Herkunft des Korans als unsicher. Er könnte auch mehrere Autoren haben. Die Lehre von der Verbalinspiration ist Unsinn, aber der Koran behält seine Bedeutung als spiritueller Text, der dann aber auch einer historisch-kritischen Forschung unterzogen werden muss. Da gibt es viele offene Fragen.
Idenoglu: Gut, dass Muslime nicht an „Extra Kalisch Nulla Salus” glauben.
Kalisch: In der türkischen Presse wird scharf gegen mich geschossen, vor allem in der konservativen Zeitung „Zaman”, die auch in Deutschland am Kiosk zu kaufen ist. Offenbar hofft man bei diesem Blatt, direkt Einfluss auf die islamischen Verbände hier nehmen zu können, und man droht auch dem Land Nordrhein-Westfalen. Solche Kräfte dürfen den öffentlichen Diskurs in Deutschland nicht bestimmen. Der Koordinationsrat hätte gerne denselben Status wie die katholische Kirche, und faktisch scheint ihm von Minister Andreas Pinkwart bereits eine Art „Nihil obstat” zugebilligt worden zu sein. Ich bin grundsätzlich ein Gegner des „Nihil obstat”, wobei die Vorstellungen der islamischen Verbände noch sehr viel enger sind als die der katholischen Kirche.
Idenoglu: Neidisch Herr Kalisch, dass Muslime ganz gleich ob Verbände, Zeitungen oder Studierende ohne weltlichen Profit zusammenhalten?
Kalisch: Das ist eine Lösung, die mich als Wissenschaftler nicht weiter schmerzt. Für den Islam insgesamt aber ist das eine Katastrophe, denn die im Koordinationsrat vertretenen Verbände repräsentieren nicht die Mehrheit der Muslime. Man kapselt sich ab von dem, was in der Theologie in Deutschland allgemeiner Standard ist, und das ist nicht gut.
Idenoglu: Hört alle Völker dieser Erde. Nicht der ausländische KRM repräsentiert die Muslime in Deutschland, sondern allein der deutsche Kalisch. Denn sein Name steht für die absolute Mehrheit der Muslime (oder doch nur für den Absolutheitsanspruch von Kalisch)
Kalisch: Aus Verantwortung gegenüber den Studenten habe ich das akzeptiert. Ich ziehe hier keine Ego-Schiene durch. Für mich persönlich ist es am wichtigsten, dass ich weiter forschen und lehren kann. Ich respektiere das Votum der Politik, aber in einigen Jahren wird man das bereuen. Ich hoffe, dass die muslimische Mehrheit dagegen aufsteht. Außerdem sollen die Verbände einmal Farbe bekennen, was sie eigentlich genau an der Universität und den Schulen wollen.
Idenoglu: Wieso haben sie nicht daran schon früher gedacht, bevor sie Münster und ganz Republik in Brand gesetzt haben?
Wer uns am stärksten kritisiert
ein Dilettant, der resigniert
Goethe
22. Idenoglu, Hamza Ali (20.10.2008 um 13:54:07 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Kalisch ein Kultur-Antiislamist mit politischer oder antireligiöser Hinterabsicht
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Datum:
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20.10.2008 13:54:07
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Assalam Alajkum liebe Schwester, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
die Leiterin Neuwirth des berliner Projektes “Corpus Coranicum” wirft Kalisch Kultur-Antiislamismus mit politischer oder antireligiöser Hinterabsicht vor! Ein sehr empfehlenswertes Interview:
http://www.islamische-zeitung.de/?id=10897
Indessen hat Kalisch weitab der Wissenschaft beschlossen (natürlich) unter dem Vorwand der Sicherheitsgründe seine neuen Räumlichkeiten zu beziehen.
Mich hat es nicht gewundert, denn zwischenzeitlich hat es sich herausgestellt, dass er nicht nur wissenschaftlich faul ist (kritische Überprüfung der eigenen These lassen grüßen), sondern auch körperlich. Kurzgefasst möchte er aus Sicherheitsgründen das Treppensteigen bis hinauf in die dritte Etage umgehen.
Ein fauler Geist in einem faulen Körper:
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/startseite/mslo/a rt993,386667
Maassalam
Hamza Idenoglu
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.” Goethe
23. Idenoglu, Hamza Ali (20.10.2008 um 15:57:57 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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Muslimische Studierende gegen Kalisch
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Datum:
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20.10.2008 15:57:57
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Liebe Schwestern und liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
ich möchte mich bei jenen Beteiligten und Unterstützern herzlichst bedanken. Endlich haben sich sich Studierende zu Wort gemeldet. Die Islamische Zeitung hat das Positionspapier der muslimischen Studierenden zum Fall Kalisch und seinen Delirien veröffentlicht.
Maassalam
Hamza Idenoglu
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
24. Idenoglu, Hamza Ali (24.10.2008 um 19:38:11 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik |
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Betreff:
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„Geschichte oder Mythos?“
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Datum:
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24.10.2008 19:38:11
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„Geschichte oder Mythos?”
Seit es Menschen gibt, gibt es auch Ignoranten, die glauben frei zu sein, doch sind sie nichts als Gefangene ihrer selbst erdichteten und errichteten Delirien und Fantasien. Sie konstruieren sich Welten, deren Grenzen nicht über deren Vorstellungskraft hinaus reicht. Ihr Verstand ist indes dem Sehvermögen untergestellt. Man flüchtet in Selbsterdichtungen und -errichtungen, und verkennt dabei, dass man über etwas gewahr werden kann, das weit über das Materielle hinausgeht. Doch lieber verkriechen sich Irrgläubige in ihre Delirien und Fantasien, die nichts als schwache „Spinnenhäuser” sind.
Der Qur’an ist und bleibt weiterhin der größte Beweis und das größte Wunder für die Prophetenschaft Muhammads (sas). Niemand als Gott hat ihn gesandt und niemand als Gott wird ihn bis zum Ende der Welten beschützen. Der Qur’an gibt folgende schmetternde Antwort auf die Frage „Geschichte oder Mythos?” [http://www.uni-muenster.de/ReligioeseStudien/Aktuelles/]
Der Qur’an, Die Spinne [29:47-49]
47-Also haben Wir dir das Buch hernieder gesandt, und so glauben die daran, denen Wir das Buch gegeben; und (auch) unter diesen sind einige, die daran glauben. Es sind aber nur die Ungläubigen, die Unsere Zeichen leugnen.
48-Und nie verlasest du vordem ein Buch, noch konntest du eines schreiben mit deiner rechten Hand; sonst hätten die Lügner zweifeln können.
49-Nein, es sind klare Zeichen in den Herzen derer, denen das Wissen gegeben ward. Es sind aber nur die Ungerechten, die Unsere Zeichen leugnen.
Maassalam
Hamza Idenoglu –
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
25. Idenoglu, Hamza Ali (25.10.2008 um 23:29:09 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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Betreff:
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Islamunterrichts-Studierende versus Kalisch
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Datum:
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25.10.2008 23:29:09
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Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Islamunterrichts-Studierende,
ihr findet anbei die Stellungnahme von Islamunterrichts-Studierenden, und soweit ich die Islamunterrichts-Studierende kenne denkt die Mehrheit der muslimischen Studierenden des CRS nicht anders. Aufrichtige Muslime sprechen sich gegen Kalisch und seinen unwissenschaftlichen Thesen aus. Sie sagen, wenn nicht jetzt, wann dann? Mein Respekt gebührt meinen Schwestern und Brüdern, die soviel Mut aufgebracht und die Wahrheit gesagt haben:
Indessen ist es aber unverständlich, weshalb Kalisch weiterhin als Ausbilder von künftigen Islamunterrichtslehrer seine Delirien und Fantasien als Wissenschaft vermarkten darf. Sowohl der Senat als auch das Rektorat sind intransparent, anscheinend wollen sie die Universität weiterhin in Verruf bringen?
Maassalam
Hamza Idenoglu –
“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
Goethe
26. Idenoglu, Hamza Ali (26.10.2008 um 01:18:13 Uhr)
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Von:
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“Hamza Ali Idenoglu”
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An:
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Verteiler Studis der Islamischen Religionspädagogik
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Betreff:
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In wieweit ist Kalisch demokratie- und kritikfähig?
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Datum:
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26.10.2008 01:18:13
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Ist Kalisch nicht demokratiefähig?
Geschichte oder Mythos? – Das ist der Aufhänger einer neuen Ringvorlesung des CRS.
Man muss kein „Wissenschaftler” sein, um von einer Pro-/Contra-Diskussion gehört zu haben. Heutzutage lernen schon Kleinkinder in der Schule solche wissenschaftliche Methoden, womit die Demokratie gelernt wird. Anscheinend verhält es sich an Hochburgen der Wissenschaften anders. Sonst kann ich mir die die Ringvorlesung „Geschichte oder Mythos?”, die nicht anders erklären, denn in ihr findet man nur Contra-Argumente. Nicht einmal einen einzigen gläubigen Muslim findet man auf der Liste der Sprecher. Deswegen sehe ich mich gezwungen die Veranstaltung aus zweierlei Gründen in Frage zu stellen, zum einen entspricht die (faschistoide) Methodik nicht einer hochschulwürdigen Wissenschaftlichkeit und zum anderen widerspricht sie unserem hiesigen Demokratieverständnis. Aber, anscheinend ist diese in Demokratien weitverbreitete wissenschaftliche Methode (der Pro-/ Contra Diskussionen) bis Kalisch nicht durchdrungen.
Es wäre durchaus verständlich, wenn auch nicht akzeptabel, wenn es sich hierbei, um eine Veranstaltung einer Sekte handeln würde, die allein um Propagandawillen durchgeführt würde. Nicht aber, wenn dies im Name einer namhaften Universität geschieht.
Unverständlich bleibt weiterhin auch noch, weshalb muslimische Gelehrte nicht eingeladen sind? Hat Kalisch etwa Angst vor einer eiskalten Enthüllung seiner Unwissenschaftlichkeit? Oder Furcht vor einer erniedrigenden Niederlage?
Kritik adieu, Heuchelei welcome
Wenn wir schon bei Wissenschaftlichkeit und Demokratie sind. Zur Demokratiefähigkeit gehört auch die Kritikfähigkeit. Darunter wird nicht fälschlicherweise das destruktive Kritisieren anderer gemeint, vielmehr ist damit das Üben einer sachlichen, konstruktiven Kritik (im Sinne einer Unterscheidung und Beurteilung) und zugleich die permanente reflexive Kritik am eigenen Vorgehen gemeint.
Doch Kalisch und Menschen von seiner Charaktersorte wollen zwar ständig Muslime und den Islam kritisieren, aber an ihrer Person und ihren Delirien und Fantasien können sie keine, auch nur so kleine Kritik ertragen. Der Volksmund spricht hier von Messen mit zweierlei Maß. Der Qur’an nennt es Heuchelei! Man spricht von Demokratie, meint aber damit, nur solange es für einen persönlich vorteilhaft ist. Man spricht von Kritikfähigkeit, meint aber damit allein das Recht haben zu dürfen andere zu diffamieren. Man spricht von Wissenschaftlichkeit, ist aber nicht bereit die eigenen Aussagen einer wissenschaftlichen Überprüfung zu unterziehen. Menschen versuchen hierzulande durch Heuchelei schneller einen Profit und Vorteil zu ergattern.
Als Beispiel können einige Teilnehmer der Islamkonferenz genannt werden. Wie passt der Vertreter der Alevitischen Föderation, die sich offiziell vom Islam distanziert hat ins Bild. Wo ins Bild sollen die „hirnlosen” Islamhasser der Keleksorte verortet werden?
Auch anderswo findet man solche Menschen, die sich z.B. „Muhammad” nennen, den Propheten und den Qur’an aber nicht akzeptieren (Gottlose Heuchler). Man setzt sogar zu Propagandazwecken das Gerücht in die Welt, man sei schon im Jugendalter zum Islam konvertiert. Sowohl die Ali-losen Aleviten, als auch die hirnlosen Keleksorten, wie auch gottlose Heuchler haben eins gemeinsam. Sie alle verdienen durch den Kampf gegen den Islam ihr tägliches Brot.
K&K-Komplex oder das Seelenleben der Heuchler
Sie alle wollen diffamieren, können aber kleinste Kritik an ihrer eigenen Person nicht ertragen. Sie alle wollen ständig Anerkennung bekommen, die sie von ihren Familien nicht erhalten haben. Kelek hat eine schwierige Kindheit gehabt. Nie hat sie Liebe von ihrem Vater erfahren, stattdessen nur Entbehrungen und Verbote. Den Hass gegenüber ihrem Vater hat sie auf alles projiziert, was er in ihren Augen vertrat. Vater = Türke, Türkische Kultur, Islam, Frauenunterdrückung, usw. Also musste sie einen Kampf gegen den Islam, die türkische Kultur, usw. führen, um den Vater endgültig zu besiegen.
Auch im Falle von Kalisch ist es nichts anders. Sobald ein funktionierendes Familienleben ausbleibt, sucht man außerhalb dieser einen Halt um ein seelisches Gleichgewicht zu erhalten. Dieser Halt außerhalb der Familie ist aber nicht in der Lage die innerfamiliär verursachten Probleme zu beheben. Es ist anzunehmen, dass Kalisch mit 15 zum Islam konvertierte, um im Islam den langersehnten Frieden zu finden. Doch seine Probleme hat er mitgenommen und sie islamisiert. Nicht mehr seine lieblosen Eltern, die ihm keine Beachtung schenkten, ihn sogar ignorierten sind nun gegenwärtige Probleme, sondern die innerislamischen Angelegenheiten. Psychologisch spricht man von einer Umschichtung von Problemen. Dabei werden seelische bzw. immaterielle Probleme auf materielle Dinge übertragen. Konkret im Falle Kalisch wird die ausgebliebene Auseinandersetzung mit den Eltern nun auf der Projektionsfläche des Islams ausgetragen. Der Islam spiegelt im Falle Kalisch seine lieblosen und ignoranten Eltern, an die er sich rächen möchte, indem er ihnen ihre Irrationalität vor Augen führen und sie so negieren möchte. Sowohl in der Keleksorte als auch in der Kalisch findet man ein Komplex, kurz auch K&K-Komplex, dessen eigentliche Ursachen in der gestörten, problematischen und lieblosen frühkindlichen Entwicklung zu suchen ist.
Maassalam
Hamza Idenoglu
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“Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Okzident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.”
35. Idenoglu, Hamza (27.06.2009, Kommentar zum IZ Artikel: Kalisch-Thesen zurückgewiesen (http://www.islamische-zeitung.de/?id=12059)
Hamza Idenoglu aus Münster schrieb am 27.06.2009
Die Studierende des Centrum für Religiöse Studien (CRS) und damit meine ich 75% der Islamunterrichts-Studierende in Münster, die z.Z. alle Veranstaltungen von Prof. Kalisch boykottieren und ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe mit dem Rektorat und und dem CRS wünschen werden schon seit zwei Semestern totgeschwiegen und ignoriert. Die Frage bleibt wieso die Rektorin Frau Nelles und Prof. Kalisch mit ihren Studierenden nicht sprechen wollen, stattdessen werden die Sprecher der Studierenden aufgefordert sich von der Universität zu exmatrikulieren. Gelder des Landes NRW werden verschwendet, denn Kalischs Veranstaltungen werden gerade mal, wenns hoch kommt von drei Personen besucht, statt von 32. 75% der Islamunterrichtsstudierenden haben sich in einem offiziellen Brief mit ihren Unterschriften an das Rektorat gewandt und um ein Gespräch gebeten, doch die einzelnen Studierenden wurden durch die Rekotorin angeschrieben, um die Studierenden einzuschüchtern.
Der Pressesprecher der Uni Münster hat aber recht, wenn er sagt Kalisch ist und bleibt im Amt. Denn Kalisch soll weiterhin tausende von Gelder bekommen, auch wenn seine Veranstaltungen nicht mehr besucht werden? Ganz zu schweigen von den Vorwürfen Gelder veruntreut zu haben, dieser Vorwurf werde seit langem durch die Staatsanwaltschaft untersucht.
Herr Frie soll die Frage beantworten, wieso Studierende nicht als Ansprechpartner akzeptiert werden? Wieso werden Studierende gemobbt? Wieso sollen Studierende sich exmatrikulieren, obwohl sie Studiengebühren bezahlen? Kalisch und seine Thesen werden noch nicht einmal von der Mehrheit seiner Studierenden für voll genommen, deshalb fordern sie nach einem seriösen Wissenschaftler und keinem Spekulanten, der allein seinem persönlichen Ruhm dient.
36. Idenoglu, Hamza (03.10.2008, Leserkommentar islam.de)
Hamza Idenoglu schrieb:
“Kalisch hingegen wird belohnt”
Der neugewählte Senat der Uni Münster wird im Oktober den Fall “Kalisch-CRS” mit auf ihre Tagesordnung nehmen. Auch die (Schein-)Lösung, er werde keine Islam lehrer mehr ausbilden wird dort diskutiert werden. Herr Pinkwart ja solch eine Lösung angeboten. Dies ist aber ein Schachzug um Prof. Kalisch zu retten, denn er wird weiterhin der Direktor des CRS bleiben und somit der Dienstherr des neuen Professors werden.
Eine weitere Sache ist, dass er weiterhin mit in der Ausbildung von Islamlehrern dabei sein wird, denn die neue Professur wird sich der Fachdidaktik (Didaktik des Islamunterricht, Inhalte des Unterrichts, Religionspädagogik, usw,) widmen, nicht aber dem Fachwissen, dafür wird weiterhin aus strukturellen Gründen Prof. Kalisch verantwortlich sein. Zum Fachwissen gehören, wie sie auch wissen werden, Theologie, Rechtssprechung, Tafsir, Hadithwissenschaft, usw.
Aus diesem Grunde sage ich als jemand, der selbst am CRS studiert der festen Überzeugung, dass dies eine Scheinlösung ist, um die muslimischen Verbände wieder ruhig zu bekommen und ihre Unthterstützung wieder zu gewinnen.
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37. Idenoglu, Hamza (03.10.2008, Leserkommentar islam.de)
Hamza Idenoglu schrieb:
Leserbrief zu: “Muslime distanzieren sich vom Münsteraner Islam-Lehrstuhl”
Ein Schachzug zur Scheinlösung des Problems
Mit der zweiten Professur “Islamische Religionspädagogik” will man muslimische Verbände erneut an das CRS in Münster anlocken. Die Versprechungen, allein die zweite Professur werde mit der Ausbildung von künftigen Islamlehrern beauftragt ist strukturell und rechtlich nicht möglich, weil die zweite Professur für den didaktischen und pädagogischen Teil der Ausbildung verantwortlich sein wird, nicht aber für den theologischen, exegetischen und rechtlichen Aspekt.
Auch würde Prof. Kalisch als Direktor des CRS weiterhin der Dienstherr der zweiten Professur sein, d.h. seine Hand wäre noch gestärkter als bis jetzt.
Deswegen müssen sich muslimische Verbände, wie sie und der KRM sich besonders Gedanken machen und eine Strategie entwickeln, wie sie vorgehen wollen.
Schutz vor “Druck und Bevormundung” gefordert
Quelle: http://www.islamische-zeitung.de/?id=10898, Stand: 27.02.2010
Hamza Idenoglu aus Münster schrieb am 20.10.2008
Das Positionspapier drückt die Meinung der muslimischen Studierende, denn das Fach kann nur von den Glaubensinhalten überzeugten Muslimen vermittelt werden. Stellen sie sich nur vor ein Physiklehrer, den nicht an die Existenz des Gravitationsgesetzes glaubt oder ein Mathematiklehrer, der nicht daran glaubt, dass 1+1=2 ist.
Aus diesem Grunde finde ich die Forderung der Islamunterrichts-Studierenden gerechtfertigt. Und das Ministerium zusammen mit der Universität Münster muss auf dieses Bedürfnis der muslimischen Studierende rücksicht nehmen.
39. Idenoglu, Hamza Ali (10.09.2008, Kommentar zum IZ Artikel: Im Fall Kalisch geht es nicht nur um eine umstrittene Einzelperson. Eine Polemik von Sulaiman Wilms)
Quelle: http://www.islamische-zeitung.de/?id=10756, Stand: 27.02.2010
Hamza Ali Idenoglu aus Münster schrieb am 10.09.2008
Die muslimische Community muss geradejetzt einen innigen Zusammenhalt zeigen. Muslimische Verbände, muslimische Zeitungen und muslimische Studierende müssen in solchen Zeiten eine geschlossene Einheit bieten. Denn zusammen ist man stark. Nicht zukunftsängste von Einzelnen, auch nicht die kurzfristigen Verbandsinteressen sind in solchen wichtigen Zeiten von Bedeutung. Vielleicht wird man als Verband und als Student den Tag für sich gerettet haben, wenn man Mainstreamkonform handelt, aber nicht sein Leben. Die eigenen persönlichen Interessen müssen hintangestellt werden, wenn es um die Interessen des Islam und der hiesigen Muslime geht. Studentische Freunde in Münster, die Islamwissenschaft oder Religion des Islam studieren sagen mir, dass sie bei Prof. Dr. M. S.Kalisch noch Prüfungen ablegen müssen, und deswegen gezwungen sind zu schweige”. Aber zu fragen gilt, ob nicht derjenige der gegen ein Unrecht schweigt, selbst Zeuge und Teilhaber dieses Unrechts wird. Niemand kann garantieren, dass sie morgen und übermorgen und immer wieder nicht anderen Herausforderungen ausgesetzt sein werden, und sie für immer verdammt sein werden Ja-ja und Amen-Sager zu bleiben. Auch kann ihnen niemand garantieren, dass sie einen Morgen oder Übermorgen haben werden, wenn der Zeitpunkt der Reise gekommen ist, wird man unweigerlich weiterziehen und über sein ganzes Leben und seiner ganzen Entscheidungen Rechenschaft ablegen müssen.
Aus diesem Grunde ist es für die muslimische Community wichtig heute Geschlossenheit zu zeigen und gemäß der Richtigkeit zu handeln. Denn Gott ist mit den (Auf-)Richtigen, nicht mit jenen die ihr ewiges Leben gegen das vergängliche Leben eintauschen.
40. Idenoglu, Hamza (10.09.2008, Kommentar zum TAZ Artikel: Für Muslim-Verbände zu liberal: Islamzentrum verliert Zuspruch vom 07.09.2008)
Quelle: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/kommentarseite/1/islam-zentrum-verliert-zuspruch/kommentare/1/1/, Stand: 27.02.2010
10.09.2008 05:51 Uhr:
von Hamza Idenoglu:
Der Beirat des Centrums für Religiöse Studien-CRS diente in erster Linie der Legitimation der gelehrten Inhalte, d.h. der Studienordnung. Ohne diese Legitimation hat das CRS für die Zukunft keine Chance Islamlehrer auszubilden. Zwar kann Prof. M.S.Kalisch heute noch die Lehrer ausbilden, jedoch ohne garantieren zu können, ob diese auch später Religionsunterricht nach 7,3 GG unterrichten dürfen. Denn nach dem Artikel 7,3 entscheidet die Religionsgemeinschaft, welche Glaubenssätze, wer unterrichten darf. Die Uni Münster kann heute noch sagen, dass der Rückzug des Koordinationsrates der Muslime-KRM keine Auswirkungen auf die Tätigkeiten des CRS haben werde, aber schon morgen wird das keine Gültigkeit mehr haben. Denn sobalb ein Verband als Religionsgemeinschaft gemäß dem Grundgesetz anerkannt wird, wird sie über allein über die Lehrbefugnis entscheiden können, analog zur evangelischen oder katholischen Kirche hinsichtlich der Lehre an den Universitäten und des islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen. Somit sind die Ausführung der Rektorin von der Uni-Münster, nur als ein Schadensbegrenzungsversuch zu verstehen, den institutionellen Ruf zu retten.
Da nun muslimische Verbände ihre Unterstützung auch entzogen haben, müssten sich nun die Studierenden des CRS beim Rektoriat über die Inhalte seiner Vorlesungen/Seminare, sowie über den schlechten Ruf des CRS in der Öffentlichkeit, wegen Kalischs Ansichten beschweren, damit nachhaltige Konsequenzen gezogen werden können.
Verfasst von Hamza Idenoglu am 13. September 2008 – 0:10.
Zeitgleich zum Bekanntwerden eines Korruptionfalls im CRS haben sich die muslimischen Verbände vom CRS distanziert. Es scheint aber so, als ob die Veruntreuung von Geldern im CRS in den Hintergrund gerückt werden soll, indem Prof. Kalisch strikt nach den Regeln der PR sich als Pionier der Wissenschaftsfreiheit vorführt und all jene, die nicht mit ihm konform sind als Dogmatiker oder gar als Fundamentalisten abstempelt. Sich selbst als liberal präsentiert und den Rest als rückständig und ultraorthodox. Doch das ist nichts als eine Vulgärschwarzweißmalerei.
Nicht das Centrum für Religiöse Studien ist das Problem, sondern Prof. Kalisch, der die künftigen Islamlehrer ausbilden soll. Denn diese künftigen Lehrer sollen später auf muslimische Schüler in den Schulen losgelassen werden, die sie im islamischen Religionsunterricht unterrichten sollen.
Das problematische daran ist nicht die akademische Freiheit des Professors, nein, vielmehr ist das Problem, dass er solch einem bedeutenden Lehrstuhl vorsteht, der übrigens über die Köpfe von Muslimen hinweg besetzt wurde. Und genau dagegen wehren sich nun Muslime, indem sie sich zu Recht von dem dort verbreiteten “Irrlehren” (1. den Gott des Islams durch einen Gottesverständnis nach der Advaitalehre zu ersetzen. 2. Die historische Nichtexistenz des Propheten Muhammad und seine Nichtprophetenschaft zu beweisen. 3. Den Koran als verfälscht und als Produkt einer Wahnvorstellung zu beweisen) distanzieren. Um jedoch als Muslim gelten zu können, muss man die Glaubensgrundlagen akzeptieren. Wenn nun ein Professor drei zentrale Glaubensätze in Frage stellt und einen Kampf gegen diese ansagt, kann niemand von Muslimen erwarten diesen Professor noch als Ansprechpartner zu nehmen.
Laut dem Grundgesetz entscheidet eine jede Religionsgemeinschaft selbst über ihre Glaubensgrundsätze, doch im Falle des Islams gesteht man den Muslimen dieses Grundrecht nicht, stattdessen versucht man über die Schiene der akadamischen Freiheit die muslimischen Verbände mundtot zu machen.
Aus muslimischer Sicht sieht die Sache jedoch so aus, diejenigen die dort studieren wollen, können dies tun, sie dürfen aber für später nicht damit rechnen, dass sie irgendwo als Islamlehrer eingestellt werden. Denn jede Religionsgemeinschaft ist darauf aus, seine ihm eigenen Glaubensgrundsätze zu lehren und zu bewahren.
Eine jedwede Zuwiderhandlung widerspricht dem Grundsatz eines säkularen Staates, der sich nicht in die Religionsangelegenheiten einer Religionsgemeinschaft einmischen darf. Tut er dies trotzdem, so kann von einer Trennung von Staat und Religion keine Rede sein.
Aber im Falle des hier beheimateten Islams hat man mit der Besetzung des Lehrstuhl mit Kalisch genau dies gemacht, und zwar wurde versucht dem hiesigen Islam ein von der Mehrheit der Muslime nicht akzeptables Gesicht zu verpassen. Der Islam sollte so designt werden, dass er den Wünschen einer marginalen Minderheit gerecht wird. Genau dagegen wehren sich aber die Muslime.
Kalisch und seine Kumpanen können so viele Lehrer ausbilden wie sie wollen, wenn aber die muslimischen Verbände – und dazu zählen unweigerlich auch muslimische Eltern – diese Lehrer nicht einstellen bzw. ihre Kinder nicht an dem Unterricht teilnehmen lassen, muss man sich fragen, ob es dann lohnenswert war über die Köpfe der Muslime hinweg diese Sache ins Rollen zu bringen.
Hamza Idenoglu (08.11.2009 01:34)
Das münsteraner Beispiel war ein Schuss nach hinten. Prof. Kalisch ist ein gescheitertes Projekt, das ein fisKalisches Desaster bedeutet NRW. NRW, einstiger Vorreiter in Deutschland in Sachen Islam hat sich gegen seine muslimische Bevölkerung für den sehr fragwürdigen und umstrittenen Prof. gestellt. Über kurz oder lang wird diese Taktik keinesfalls aufgehen. Ein Scheitern ist vorprogrammiert.
Quelle: http://www.islamische-zeitung.de/?id=12394, Stand: 27.02.2010
Hamza Idenoglu aus Münster schrieb am 11.09.2009
Muslime sollten meiner Ansicht nach die Grünen wählen, denn nur mit starken Grünen, die auch noch als Koalitionspartner in Frage kommen, kann nachhaltig für hiesige Muslime was positives gemacht werden. Sobald Grüne koalieren, wird auch Cem Özdemir einen Ministerposten bekommen. Kanzler wird er nicht, Außenminister wird man ihn nicht machen wollen, es bleibt nur noch die Option des Innenministers. Cem Özdemir würde so viel Normalität in die bundesdeutschen Regierungspolitik bringen, ohne das gleich alles durch Vorurteile überlagert wird. Deswegen sollten Muslime Grüne wählen.